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Um den CO2-Ausstoß und Verkehrsbelastungen durch Lieferverkehr in Innenstädten zu verringern, unterstützt Nordrhein-Westfalen jetzt neue Logistikprojekte.

Lastenfahrrad mit Paketen in der Stadt
David Fuentes Prieto / Shutterstock.com

Das Land Nordrhein-Westfalen will gezielt Projekte fördern, die zu einem sauberen und wirtschaftlichen Güter- und Lieferverkehr in Innenstädten beitragen. „Schlaue Lösungen für den Transport von Waren und Gütern schaffen Platz und saubere Luft in unseren Innenstädten. Mit der Kombination aus Verteilzentren und Lastenrädern nutzen wir moderne Logistik-Innovationen für mehr Lebensqualität in der City“, so der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst laut einer Mitteilung des Landesministeriums

Projektförderung für ein City-Hub-Netzwerk 

Vier Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 1,5 Millionen Euro hat das Land aktuell an die Hochschule Niederrhein (HSNR), die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen und die SysPlan Gesellschaft für Logistiksystemplanung mbH überreicht. 

Die Mittel sollen in ein Projekt für sogenannte SmartPark-City-Hubs und eine virtuelle Infrastruktur fließen. Dabei handelt es sich um ein Netz aus Verteilzentren, die sich außerhalb der Stadt befinden. In diesen werden Güter zunächst gelagert, um sie anschließend auf der letzten Meile in die Innenstädte zu liefern. Die Zustellung soll dann mit nachhaltigen Verkehrsmitteln wie Lastenfahrrädern oder Elektrofahrzeugen erfolgen. Eine digitale Plattform soll dabei den jeweiligen Transportbedarf von Unternehmen koordinieren, damit die Sendungen in den Hubs gebündelt werden können. Bei der Entwicklung des City-Hub-Netzwerkes konzentrieren sich die Initiatoren zunächst auf die Region im westlichen Ruhrgebiet. 

/ Geschrieben von Hanna Behn


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