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Die EU-Kommission hat dem Einstieg der US-Investmentgesellschaft Advent International beim KEP-Dienstleister Hermes zugestimmt.

Hermes Zentrale
nitpicker/Shutterstock.com

Eine Weile lang hatte der Hamburger Versandhändler Otto einen passenden Investor für die Logistiktochter Hermes gesucht. Nachdem im Mai erste Spekulationen aufkamen, der US-Paketdienst FedEx würde Teile von Hermes kaufen, hat die Otto Group im August die Beteiligungsgesellschaft Advent International („Advent“) als neuen Investor vorgestellt. Nun wurde die Beteiligung von der EU-Kommission abgesegnet. Aufgrund der „begrenzten Auswirkungen auf die relevanten Märkte“ befürchte man keine Beeinträchtigung des Wettbewerbs, wie die Behörde laut der DVZ ihre Entscheidung begründete.

Otto behält Mehrheit im Kernmarkt Deutschland

Die Otto Group, die bislang 100 Prozent der Anteile an Hermes hielt, will mit der Partnerschaft das Wachstum vorantreiben und künftig noch mehr in eine bessere Zustellqualität sowie weitere Services investieren.

Während im Kernmarkt Deutschland die Mehrheit behalten wird – Advent hält lediglich 25 Prozent der Anteile an Hermes Deutschland – gibt der Konzern in Großbritannien mit 75 Prozent deutlich mehr ab. Aber auch bei Hermes Großbritannien wird der Hamburger Versandhändler weiterhin Mitspracherecht bei wichtigen strategischen Entscheidungen behalten, wie Kay Schiebur, Otto Group Vorstand für den Bereich Services, im Zuge der Bekanntgabe zur Partnerschaft betonte.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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