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DPD setzt sich für den Umweltschutz ein und will in den kommenden Jahren auf der letzten Meile in über 200 europäischen Städten emissionsarm agieren.

DPD Transporter
goodbishop/Shutterstock.com

Der innerstädtische Warentransport ist für rund 30 Prozent aller CO2-Emissionen sowie 50 Prozent aller Partikelemissionen in Städten verantwortlich. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Umweltagentur aus dem Jahr 2018 hervor. Die internationale DPDgroup setzt sich nun verstärkt für den Umweltschutz ein und will bis 2025 in 225 der größten europäischen Städten eine emissionsarme Paketzustellung einführen.

„Wir sind uns der Verantwortung gegenüber dem Planeten und der Menschen bewusst. Daher streben wir danach, der nachhaltigste Paketdienstleister Europas zu werden“, betont Boris Winkelmann, CEO der internationalen DPDgroup in einer Meldung des Paketdienstleisters. „DPDgroup trägt einen Anteil am weltweiten Klimawandel – daher möchten wir vor allem eine wichtige Rolle im Finden von Lösungen spielen. Mit diesem Ziel vor Augen haben wir uns dazu entschieden, pragmatisch zu handeln und unsere Emissionen in den europäischen Städten mit den meisten Einwohnern zu reduzieren.“

Gesamtinvestment von 200 Millionen Euro

Um das Ziel zu erreichen, setzt der Konzern auf 7.000 neue, alternativ betriebene Fahrzeuge, 3.600 Ladepunkte sowie 80 neue innerstädtische Depots. Die City-Depots werden vor allem in Großstädten wie Berlin, Basel, Barcelona, Budapest, München, Marseille, Prag und Warschau ausgerollt. Die Flotte der elektrischen Lieferfahrzeuge wird außerdem um Lastenfahrräder, Handwagen sowie die Zustelloptionen zu Fuß ergänzt. Insgesamt will DPD 200 Millionen Euro bis 2025 investieren.

„Unser langfristiges Ziel ist es, diesen ersten ambitionierten Plan weiter auszubauen. Innerhalb der nächsten 20 Jahre möchten wir auf der letzten Meile gänzlich CO2-frei agieren“, erklärt Winkelmann weiter. Der KEP-Dienstleister möchte „ein bevorzugter Partner für Kunden und städtische Vertreter zu sein, denen wir in ihrem eigenen Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit zur Seite stehen. Nur gemeinsam können wir unseren Planeten zu einer besseren Welt machen, denn wir alle leben am selben Ort“, so der CEO.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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