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Die Deutsche Post DHL Group soll aktuell daran arbeiten, wieder verstärkt an Montagen zuzustellen. Das gilt aber nur für das aktuelle Weihnachtsgeschäft.

Zustellrad Deutsche Post
bildobjektiv/Shutterstock.com

Damit montags mehr Sendungen zugestellt werden, soll die Deutsche Post DHL Group aktuell daran arbeiten, die Prozesse über das Wochenende zu verbessern. Das berichtet der Business Insider und beruft sich dabei auf eine interne E-Mail, die bereits Mitte September an Führungskräfte geschickt worden sein soll.

In dieser soll es explizit um das Weihnachtsgeschäft 2020 gehen und allen voran auf die Verbesserung für „warentragende Sendungen“ hinzielen.

Plan für „ausgeweitete Samstagsbearbeitung“

Mit Blick auf das Wintergeschäft sollen die Bearbeitungsabläufe in den Paketzentren an Samstagen verbessert werden, was auch zu einer erhöhten Auslastung bei Briefzustellungen an Montagen führt. „So stellen wir beispielsweise im Hauptlauf sicher, dass ausreichende Transportkapazitäten für die ausgeweitete Samstagsbearbeitung zur Verfügung stehen, damit die Zuführung dieser Mengen in der Nacht von Sonntag auf Montag in den Eingangsschichten der Zielpaketzentren sichergestellt ist und so die Zustellung am Montag erfolgen kann“, heißt es in der vom Business Insider veröffentlichten Nachricht.

Und weiter: „Gerade in der Briefzustellung bedeutet das, dass der eher verkehrsmengenschwache Montag durch die Auslieferung des steigenden Anteils an warentragenden Sendungen in dieser Zeit wieder deutlich stärker ausgelastet sein wird. Die Menge der kleinformatigen Paketsendungen pro Tag und Bezirk bleibt aber auch in dieser Zeit konstant bei 20 Sendungen. Für die Verbund- und Paketzustellung prüfen wir bis Ende des Monats den Bedarf an zusätzlichen Fahrzeugen und weiteren Betriebsmitteln.“

Erst vor wenigen Wochen hat Vorstandsmitglied Tobias Meyer bekannt gegeben, dass die Deutsche Post DHL Group erwägt, die Briefzustellung an Montagen abzuschaffen. Die ist allerdings ein langfristiges Thema und spielt für die aktuellen Überlegungen für die Weihnachtssaison 2020 wohl keine Rolle.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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