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Die Coronakrise hat bewiesen, welch wichtige Rolle Logistiker einnehmen, wenn es um den sicheren Transport von Medikamenten geht. Trans-o-flex will dies noch effizienter gestalten. 

Begleitet vom Driedorfer Bürgermeister Carsten Braun, Matthias Kröger, dem Projektleiter des Generalunternehmers Kögel & Nunne, und dem Bauingenieur Hans-Peter Fleißner legten trans-o-flex-Chef Wolfgang P. Albeck und die trans-o-flex-Gesellschafter Christoph Schoeller sowie Dr. Claus-Peter Amberger am 25. August den Grundstein des neuen Logistikzentrums,
Trans-o-flex

Für Arzneimittel, aber auch andere temperatursensible Waren gelten in der Logistik besondere Anforderungen. So muss bei der Lieferung von Medikamenten ganz besonders auf die Temperatur geachtet werden. Der Speziallogistiker Trans-o-flex will solche Güter künftig schneller, ökologischer und wirtschaftlicher sortieren und durch Deutschland befördern. Teil dieser Strategie ist ein neues Logistikzentrum im hessischen Driedorf. 

Auf einem 41.649 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Umschlagzentrum, in dem Pakete und Paletten in zwei verschiedenen Temperaturzonen behandelt werden. „Damit die Wirksamkeit von Arzneimitteln nicht durch zu hohe oder zu niedrige Temperaturen auf dem Transportweg eingeschränkt wird, kann Trans-o-flex die Temperatur in der gesamten Logistikkette in den zwei Temperaturzonen 2 bis 8 sowie 15 bis 25 Grad Celsius überwachen, steuern und dokumentieren“, so Unternehmenschef Wolfgang P. Albeck in der entsprechenden Pressemitteilung. Für den neuen Standort investierte Trans-o-flex rund 13 Millionen Euro.

Separate Kühlzellen und Bau in Y-Form für höhere Effizienz

Trans-o-flex will mit dem Neubau vor allem die Leistungsfähigkeit seines Transportgeschäfts erhöhen. Bislang waren im Netzwerk des Anbieters Kühlarzneimittel, die bei 2 bis 8 °C befördert werden müssen, von Medikamenten im Raumtemperaturbereich (15 bis 25 °C) getrennt abgewickelt worden. Der neue Standort bietet die Möglichkeit, diese Transportvarianten zu vereinen. Hierfür werden für die Kühlarzneimittel zusätzliche Kühlzellen ins Lager eingebaut. 

Die Halle selbst soll etwa 5.000 Quadratmeter groß sein und über 81 Be- und Entladetore verfügen. Außerdem sei es ein Bau in Y-Form, wodurch die Abwicklung noch effizienter sei. „Bei gleicher Umschlagfläche können wir in der Y-Bauweise im Vergleich zum klassischen Viereck mehr Be- und Entladetore einbauen. Außerdem verkürzen wir in der Halle die Sortierwege und sparen dadurch im täglichen Betrieb Zeit“, so Albeck weiter.

Inbetriebnahme für 2021 geplant 

Um zum neuen Logistik-Standort zu gelangen, müssten Fahrzeuge nicht durch den Ort Driedorf fahren. Zudem will Trans-o-flex weiterhin möglichst klimaneutral arbeiten, seit 2007 habe das Unternehmen die eigene CO2-Effizienz, also die Emissionen pro transportiertem Kilogram, um 17,7 Prozent verbessert, „obwohl mit der aktiven Temperierung eine besonders energieaufwendige Transportvariante eingeführt wurde“, heißt es. 

Der neue Standort in Hessen soll im Frühjahr 2021 an den Start gehen. Dadurch sollen auch neue Arbeitsplätze in der Region entstehen. 

/ Geschrieben von Hanna Behn


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