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Bei Amazon in Essen ist die bislang größte Flotte an E-Vans in Deutschland an den Start gegangen. Auch die traditionellen KEP-Dienstleister setzen verstärkt auf eine emissionsfreie Zustellung auf der letzten Meile.

Grüner Transporter
petrmalinak/Shutterstock.com

Online-Händler Amazon hat vor wenigen Monaten im Rahmen des Climate Pledge bekannt gegeben, bis 2040 alle Lieferungen komplett CO2-neutral durchzuführen. Dafür setzt das Unternehmen jetzt verstärkt auf den Einsatz von Elektromobilität und hat in Essen seine bislang größte Flotte an E-Vans in Betrieb genommen. Das Verteilzentrum Essen verfügt jetzt nicht nur über 150 Elektrolieferfahrzeuge, die täglich Kunden im ganzen Ruhrgebiet beliefern, auf dem Gelände befinden sich außerdem 340 Ladestationen – das größte Netz an Ladesäulen in ganz Europa.

Um die nachhaltige und grüne letzte Meile zu promoten, hat Amazon ein entsprechendes Video veröffentlicht:


GLS: Emissionsfreie Belieferung in Karlsruhe

Auch beim Paketdienstleister GLS Germany setzt man auf emissionsfreie Lieferung. Dafür ersetzt der Konzern in Karlsruhe jetzt herkömmliche Dieselfahrzeuge mit sechs umweltfreundlichen VW e-Craftern. „Wir freuen uns, mit der geräuscharmen und emissionsfreien Zustellung unseren Beitrag zum Ziel der Grünen Stadt in Karlsruhe zu leisten“, erklärt Anja Herter, Region Manager Germany Süd-West. „Wir planen den Einsatz von weiteren eFahrzeugen, um zusätzliche Touren in Karlsruhe entsprechend umzustellen.“

Die e-Crafter verfügen über eine Reichweite von rund 100 Kilometern und haben eine Frachtraum-Kapazität von etwa 160 Paketen. Mit dem Einsatz der neuen Vans will GLS rund 30 Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Neben Karlsruhe setzt der Paketdienstleister außerdem in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Leipzig und Nürnberg auf die Lieferung mit alternativ betriebenen Fahrzeugen.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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