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Der Paket- und Expressdienstleister DPD hat seine Partnerschaft mit der Drogeriekette Budni nach einer einjährigen Testphase vertieft. 

Budni-Filiale
© DPDgroup

Die Drogeriemarktkette Budnikowsky GmbH & Co. KG hat in knapp 100 Budni-Filialen in Hamburg und Berlin einen Pickup-Paketshop von DPD eingerichtet. In Hamburg lassen sich ab sofort an gut jedem zweiten Budni-Standort Pakete des Logistikers aufgeben, empfangen oder zurückgeben. Budni ergänzt damit das deutschlandweite DPD-Paketnetzwerk aus aktuell 78 Depots und 7.000 Pickup-Paketshops. 

Beide Unternehmen wollen ihre Kooperation langfristig ausbauen. Übereinstimmende Interessen gebe es in den Bereichen der digitalen Vernetzung und Nachhaltigkeit: „Wir wollen das Leben unserer Kunden einfacher machen und wie ein guter Nachbar Pakete annehmen. Darüber hinaus sehen wir hier die Möglichkeit für eine Entlastung von Straßen und Umwelt“, so Christoph Wöhlke, Geschäftsführer der Budnikowsky GmbH & Co. KG, laut DPD-Unternehmensmeldung. So transportiert der Logistiker sämtliche Pakete klimaneutral – in der Hamburgs Innenstadt setzt der KEP-Dienstleister für eine emissionsfreie Zustellung auf Elektrofahrzeuge.

Verandkostenzahlung erfolgt online

Wenn Kunden ein Paket aufgeben wollen, können sie Pakete im Drogeriemarkt aufgeben – sollten dafür aber das Smartphone parat haben. Die Bezahlung erfolgt nämlich nur online. Ein Paketschein braucht nicht ausgedruckt werden, hier ist stattdessen ein QR-Code auf dem Smartphone vorzuzeigen, der dann mit einem entsprechenden Handscanner eingelesen wird. Auch die Abgabe von Retouren soll so einfach möglich sein. 

Budni-Filialen profitieren von höheren Umsätzen

Daneben kurbelt der DPD-Paketservice die Umsätze in den stationären Geschäften des Drogeristen an: „Die Bedeutung von Paketshops als Abgabepunkt wird in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen, was immer mehr Online-Shopper in die Filialen unserer Partner führt“, weiß Michael Knaupe, Chief Communications & Customer Experience Officer von DPD Deutschland. 

Paketempfänger können beim Versand angeben, ob einzelne oder auch alle Sendungen statt an die eigene Adresse in eine Budni-Filialen geliefert werden soll. Zusammen mit einer digitalen Benachrichtigung erhalten die Abholenden auch einen Gutschein, mit dem sie von Vergünstigungen oder Aktionen im Markt profitieren können. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Paketabholer in den Filialen tatsächlich auch bedeutende Umsätze generieren – insbesondere, wenn die digital ausgespielten Voucher dafür einen zusätzlichen Anreiz schaffen“, so der Michael Knaupe.

/ Geschrieben von Hanna Behn


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