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Über 400 Mitarbeiter hat die DPD jetzt vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen. Bei knapp zehn Prozent der Belegschaft gab es ein positives Ergebnis.

DPD Zentrum
Karolis Kavolelis/Shutterstock.com

Ende Mai hat die Deutsche Post DHL Group angekündigt, mehr als 10.000 Mitarbeiter vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen zu wollen. Auch der Paketdienst DPD zieht jetzt nach, wenn auch in einem deutlich kleineren Umfang. Der Konzern hat im Paketsortierzentrum Duisburg Anfang vergangener Woche rund 400 Mitarbeiter auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Erreger getestet. Grund waren mehrere Corona-Fälle am DPD-Standort in den letzten Wochen.

Nun hat die DPD die Ergebnisse des Corona-Reihentests bekannt gegeben. Insgesamt wurden 43 Beschäftigte positiv getestet, was knapp zehn Prozent der Belegschaft entspricht. Alle betroffenen Angestellten befinden sich laut dem Zustellunternehmen nun in Quarantäne. „Aufgrund des relativ geringen Anteils der positiv Getesteten läuft der Betrieb im Depot Duisburg ebenso plangemäß weiter wie die Zustellung und Abholung von Paketen“, betont das Unternehmen außerdem in einer entsprechenden Pressemeldung.

Geschlossenes Paketzentrum soll wieder laufen

Vor wenigen Wochen musste die DPD aufgrund eines Corona-Ausbruchs im Paketdepot Hückelhoven (Kreis Heinsberg) bereits drastische Maßnahmen ergreifen und den Standort vorübergehend schließen. Insgesamt 400 Mitarbeiter wurden damals im Depot positiv auf das Coronavirus getestet.

Wie Paketda jetzt berichtet, soll das Paketzentrum inzwischen wieder in Betrieb genommen wurden sein. Nachdem es zu dem Ausbruch kam, hat die DPD ihre Pandemie- und Hygienepläne aktualisiert und umfangreiche Maßnahmen eingeführt. Bestätigt wurde die Inbetriebnahme des Paketzentrums vom Konzern allerdings noch nicht.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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