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KEP-Dienstleister Hermes hat seinen Hamburger Fuhrpark um spezielle E-Zustellfahrzeuge erweitert. 

Elektro-Fahrzeuge Hamburg, Marco Schlüter (COO Hermes Germany, li.) und Olaf Lubenau (Leiter Key-Account Management Mercedes-Benz Vans) / Hermes
Marco Schlüter (COO Hermes Germany, li.) und Olaf Lubenau (Mercedes-Benz Vans) / © Hermes

Zusätzlich zur bereits vorhandenen E-Flotte setzt Hermes künftig 15 neue elektrische Fahrzeuge für seine Liefertouren ein. Die eSprinter stammen von Mercedes-Benz Vans und wurden „in engem Austausch mit dem Hersteller für logistische Bedarfe optimiert“, heißt es in der Hermes-Unternehmensmeldung. Der Hamburger Logistiker habe zudem als eines der ersten Unternehmen weltweit die neuen Transporter erhalten. 

Mehr emissionsfreie Touren in Hamburg

Mit der Inbetriebnahme der 15 neuen eSprinter stocke Hermes seinen E-Fuhrpark noch einmal deutlich auf, heißt es weiter. So werde ab sofort jede fünfte Tour am Tag mit E-Fahrzeugen abgewickelt, bisher galt das für etwa jede zehnte. 

„Mit den neuen eSprintern vergrößern wir unsere Elektroflotte nun weiter, sodass immer mehr Zustelltouren in der Hansestadt emissionsfrei erfolgen – ein Weg, den wir frühzeitig eingeschlagen haben und konsequent fortsetzen. Denn leistungsstarke und nachhaltige Logistikangebote stehen nicht im Widerspruch zueinander, sondern sind für uns eine Frage der gesellschaftlichen Verantwortung“, so Marco Schlüter, Chief Operations Officer von Hermes Germany. An nur einem Arbeitstag würden durch die E-Fahrzeuge ca. 430 Kilogramm CO2 eingespart – innerhalb eines Jahres käme man hier auf rund 137 Tonnen, errechnet Hermes. Um die Fahrzeuge mit Strom zu versorgen, seien im Hamburger Logistik Center bereits 42 E-Ladestationen installiert worden.  

Fahrzeuge wurden an Logistiker angepasst

Eine weitere Besonderheit der eSprinter sei, dass diese in Bezug auf Ausstattung und Technik optimal für die Paketzustellung im urbanen Umfeld ausgelegt seien. Damit dies gelang, hat Hermes im engen Austausch mit dem Team von Mercedes-Benz Vans regelmäßig die eigenen Touren ausgewertet. „Parallel wurden Zusteller*innen aktiv einbezogen, ihr Feedback trug wesentlich zur Verbesserung der Fahrzeuge bei“, schreibt Hermes. So können diese künftig von besserer Beschleunigung und weniger Motorengeräuschen, mehr Komfort und einem Durchgang zum Laderaum mit verbessertem Regalsystem profitieren. Letztes trage „massiv zur körperlichen Entlastung beim täglichen Ein- und Ausladen von Paketen bei“ und schaffe so einen echten Mehrwert. 

Pakete in Hamburg-Volksdorf, Berne, Meiendorf, Bramfeld, Farmsen, Rahlstedt, Stapelfeld, Jenfeld, Tonndorf, Marienthal, Horn, Eilbek und Hamm würden mit den E-Autos zugestellt, weitere Stadtteile sollen folgen – perspektivisch die ganze Hansestadt. Dafür würden auch alternative Mobilitätsansätze wie Cargo-Bikes oder Packstationen an S- und U-Bahnhöfen zählen. „2020 werden wir auch in anderen Regionen Deutschlands weitere elektrisch betriebene Transporter auf die Straßen bringen“, so Marco Schlüter.

/ Geschrieben von Hanna Behn


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