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Paket- und Logistikdienstleister Hermes blickt nach eigenen Angaben auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die jetzt veröffentlichten weltweiten Umsätze bezifferten sich demnach im vergangenen Jahr auf 2,2 Milliarden Euro. In Europa konnten die durch Hermes versendeten Sendungen auf insgesamt 530 Millionen gesteigert werden, 7 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Hermes blickt auf 2014 zurück.
©2015 Hermes Europe GmbH

Hermes hat seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen seine erfolgreiche Entwicklung fortgesetzt und den globalen Umsatz um 7 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gesteigert. Einen großen Anteil daran hatte das europäische Paket- und Logistikgeschäft, in dem über 530 Mio. Sendungen bewegt wurden.

Über 530 Millionen Sendungen nur in Europa

„Hermes wächst seit 11 Jahren erfolgreich, insbesondere durch die frühzeitig begonnene internationale Ausrichtung. Diese setzen wir in Richtung Asien und Nordamerika weiter fort und werden zudem die geschäftlichen Möglichkeiten nutzen, die uns die digitale Transformation bietet“, sagte Hanjo Schneider, Vorstand der Otto Group für das Segment Service und Aufsichtsrat der Hermes Europe GmbH.

„Wir haben 2015 viel vor. Dazu gehören die Einführung neuer Services im Paketbereich, Online-Lösungen für den Einkauf weltweit und der Aufbau von StartUps wie unserem Einlagerungsservice ‚Send&Store‘. Darüber hinaus investieren wir massiv insbesondere in Deutschland in unsere logistische und technische Infrastruktur. Hermes soll der Logistikpartner für E-Commerce-Akteure jeglicher Größe werden“, so Schneider weiter.

In Deutschland, Großbritannien, Österreich, Italien und Russland wurden 7 Prozent mehr Sendungen als 2013 bewegt, nämlich über 530 Millionen Sendungen. Darunter waren laut Hermes auch rund 12 Mio. Kataloge sowie mehr als 4 Millionen Möbel und Elektrogroßgeräte.

Innovative Projekte für 2015 angekündigt

Die Mitarbeiterzahl von Hermes stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 656 auf weltweite 12.470 Mitarbeiter an. „Ein Großteil der Neueinstellungen erfolgte in Großbritannien. Im führenden europäischen E-Commerce-Markt werden Internet und Online-Shopping besonders stark genutzt, was sich entsprechend auf die von Hermes erbrachten Dienstleistungen auswirkt“, hieß es von Hermes hierzu.

Für das laufende Jahr hat sich Hermes innovative Projekte vorgenommen. So starten in Kürze zum Beispiel Pilotprojekte zu einem eigenen Paketkasten und zu BorderGuru. Hinter BorderGuru steckt ein neuer Service, der es Online-Händlern erleichtern soll, ihr Warensortiment weltweit zu verkaufen und auszuliefern. „Dafür wird ein „Shipping-Client“ in den Webshop der Auftraggeber integriert. Dieser informiert den Endkunden transparent über alle entstehenden Kosten – Zoll, Transport, Steuer – und koordiniert den Versand- sowie Zahlungsprozess. Auch die Retournierung von Sendungen ist möglich. Aus den USA heraus kann „BorderGuru“ heute bereits weltweit an alle Destinationen zustellen. In den kommenden Wochen starten erste Tests für den Versand von Europa in die USA und nach China“, teilte Hermes dazu mit.

 

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta


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