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Da freute sich eine Frau über das wieder geöffnete Modegeschäft, saß kurze Zeit später aber unfreiwillig im Laden fest. So jetzt in Bayern geschehen.

Modeladen
Larina Marina/Shutterstock.com

Bereits seit mehreren Wochen haben die Ladengeschäfte in Deutschland zu. Wer nicht auf das Online-Shopping zurückgreifen will, muss sich aktuell also auch in Sachen Mode an das halten, was der eigene Kleiderschrank so hergibt. Als Mitte der Woche eine Frau in einer bayrischen Kleinstadt ein offenes Modegeschäft entdeckte, nutzte sie die Gunst der Stunde, ging hinein und spazierte schnurstracks mit den ausgewählten Kleidungsstücken zur Umkleidekabine.

Was die 68-Jährige allerdings nicht wusste: Das Geschäft war wegen der aktuellen Allgemeinverfügung zur Corona-Pandemie noch geschlossen. Die Ladentür wurde von einem Paketzusteller nur geöffnet, um Pakete zu hinterlegen. Während er diese verstaute, betrat die Frau wohl den Laden. Der Bote merkte allerdings nicht, dass sich die Kundin in der Umkleide befand und schloss die Tür wieder ab, wie das Wochenblatt schreibt.

Passantin alarmierte die Polizei

Die Frau konnte schließlich eine Passantin auf ihre missliche Lage aufmerksam machen, die daraufhin die Polizei verständigte. Zwar konnten die Beamten die Filialleiterin telefonisch erreichen, allerdings glaubte die im ersten Moment an einen Scherz. Wie sollte eine Kundin in ihrem Geschäft eingesperrt sein, wenn der Laden doch zu ist? Schließlich kam dann aber doch eine Mitarbeiterin vorbei und befreite die 68-Jährige.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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