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Eine Vielzahl an Beschwerden auf verschiedenen Portalen lässt drauf schließen, dass es aktuell sowohl bei Hermes als auch DHL zu Problemen in der Paketzustellung kommt. Einer der Gründe könnten die Warnstreiks in der KEP-Branche vergangene Woche sein.

Geschenke und Uhr
Beletskiy / Shutterstock.com

Aufgrund von Zustellungsproblemen sollen einige Nikolausstiefel am vergangenen Freitag leer geblieben sein. Wie die Morgenpost berichtet, gab es beim KEP-Dienstleister Hermes einige Probleme in der Zustellung, was viele Kunden frustriert zurückgelassen hat. Einer Kundin soll an der Hotline des Unternehmens mitgeteilt worden sein, dass es eine technische Störung gebe und Pakete deswegen bis zum 10. Dezember nicht ausgeliefert werden können. Dieser Aussagen hat Hermes allerdings via Twitter widersprochen.

Auf Nachfragen beim Zustellunternehmen wurden Warnstreiks am vergangenen Mittwoch als Grund für die Verzögerungen angegeben. „Hiervon war auch das Hermes Logistik-Center im hessischen Friedewald betroffen. In der laufenden Pakete-Hochsaison kann ein solcher Streik dazu führen, dass es zu vorübergehenden Verzögerungen bei der Abwicklung und damit auch der bundesweiten Zustellung von Paketen kommt. Wir gehen davon aus, dass diese Auswirkungen ab Anfang kommender Woche nicht mehr spürbar sein werden.“, zitiert die Morgenpost die Pressesprecherin. Die Gewerkschaft Verdi hatte aufgrund von festgefahrenen Tarifverhandlungen vergangene Woche die Paketboten in Hessen zu Streiks aufgerufen (wir berichteten).

Auch DHL mit Schwierigkeiten

Derweil scheint es auch beim Konkurrenten DHL nicht ganz rund zu laufen. Auf dem Portal allestörungen.de sammeln sich zurzeit Kommentare von verärgerten Kunden, deren Pakete schon länger in den Verteilzentren festhängen. Auch in der Facebook-Gruppe Multichannel Rockstars tauschen sich aktuell einige Mitglieder über Lieferverzögerungen aus. „Seit 03. bei 8 Paketen keine Bewegung“, heißt es beispielsweise von einem User. „Die Post macht auch Probleme... einige Anfragen wegen später Lieferung... jedes Jahr aufs neue sind die überrascht über die Menge der Sendungen“, so eine weitere Userin.

Wir haben DHL zu den aktuellen Problemen angefragt und werden den Artikel aktualisieren, sobald wir ein Statement bekommen haben.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#1 Jörg 2019-12-17 07:49
Irgendwann muss dieses System des masslosen Konsumverhalten einknicken. Zu meiner Kindheit gab es Nikolaus ne Apfelsine und einen
Schokoladen-Nikolaus. Heutzutage bekommen die Kinder ne alexa zum
Nikolaustag. Geliefert durch den DHL Schlitten. Am 5.12. bestellt und am
6.12. geliefert.



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