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Ab dem 1. Januar 2020 müssen sich Geschäftskunden der Deutschen Post auf einige Änderungen beim internationalen Versand einstellen. Unter anderem wird das Porto angehoben.

Briefkasten Deutsche Post
Lutsenko_Oleksandr / shutterstock.com

Die Deutsche Post dreht erneut an der Preisschraube. Ab 2020 werden die Portopreise für Geschäftskunden beim internationalen Versand angepasst. Unter anderem endet am 31.12.2019 die Übergangsfrist für Bücher- und Warensendungen, welche der Logistiker seinen Kunden im Sommer gewährt hat (wir berichteten). Ab dem 1. Januar 2020 werden die bisher sechs verschiedenen möglichen Versandarten zusammengeführt in zwei Bücher- und Warensendungskategorien. Nach dem neuen Modell gelten dann folgende Regelungen:

  • Bücher- und Warensendung bis 500 Gramm für 1,90 Euro
  • Bücher- und Warensendung bis 1000 Gramm für 2,20 Euro

 
Zusätzlich werden die Maße angepasst auf maximal 353 mm Länge x 250 mm Breite x 50 mm Höhe.

Eine weitere Neuerung betrifft Firmenkunden außerdem beim Versand von Warenpost International. Hier wird ab dem kommenden Jahr die Verwendung der standardisierten Harmonised Labels verpflichtend. Dieses soll unter anderem schnelle Lieferzeiten der Sendungen sicherstellen. Alle Informationen zum Harmonised Label hat der Konzern auf seiner Website zusammengestellt.

Alle Preisänderungen im Überblick

Brief International zum Kilotarif

Brief International zum Kilotarif

Warenpost International

Warenpost International

Dialogpost International

Dialogpost International

Presse International zum Kilotarif 

Presse International zum Kilotarif

Alle Preise ab 2020 hat die Deutsche Post in diesem PDF zusammengestellt. 

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#2 gunnar 2019-11-09 08:29
seltsam bei den versenden, ist nur.
die meist angeblich ,, privaten ,, versenden immernoch mit brief oder einschreiben.
habe da noch keinen kennengelernt, der damit probleme bekommen hat.
warscheinlich hat die post angst, das die bürger dann lauter werden.
immerhin mach die regierung gut mit kasse damit.
und unsereins, kann dann bei kleinpreisigen sachen nicht mehr mithalten.
bei warenpost international, wenn was wegkommt, will die post soviel zusätzliches wissen und haben.
das sich das nicht lohnt die 20 bis 40minuten zu investieren.
man bekommt ja nur noch 20.- wieder, auch wenn das porto schon 17.- war.
zum glück haben die ja immer den ,, weltpostverein ,, als ausrede.
wie haben die das blos die letzten 70 jahre geschafft, für die alten preise zu arbeiten.????
lang lebe alles, was aktie ist.
#1 Axel Jasper 2019-11-04 20:29
Das Einzige was sich ändern wird ist der Preis.
Warenpost plus 1 Euro. Wahrscheinlich zur Freude der Aktionäre.
Nun gut.
Heißt bestimmt, dass wir die ersten Tage im neuen Jahr keine Warenpost ins Ausland verschicken können.
Serverausfall weil alles so plötzlich kommt. Wie im letzten Jahr.
Für mich war das erste Jahr neue Warenpost der Post eine bodenlose Frechheit.
Für viele andere auch. Leider hat die Post eine Monopolstellung.
Deutschlandweit geht kaum eine Sendung mit der Post bei uns raus.



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