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UPS gab zahlreiche Neuerungen bekannt, durch die sie ihre Lieferservices verbessern wollen.

UPS-Lieferfahrzeug
oneinchpunch / Shutterstock.com

Unter anderem tätigt UPS umfangreiche Investitionen zur Optimierung von Transportmitteln, Versandarten sowie in technologische Ressourcen, um Transportzeiten zu reduzieren, heißt es in einer aktuellen Unternehmensmeldung. Die Investitionen werden hauptsächlich für Transportrouten zwischen Städten und Gemeinden getätigt, in denen mehr als 80 Prozent der US-Bevölkerung leben.

Erweiterung des Netzwerkes für Sonntagszustellungen

Ab dem 1. Januar 2020 bietet UPS in den USA an allen sieben Wochentagen seine Abhol- und Zustelldienste an. Damit schließt sich der Logistiker seinem Konkurrenten FedEx an, die Ende Mai angekündigt hatten, ebenfalls ab dem kommenden Jahr täglich auszuliefern.

Derzeit liefert UPS lediglich wichtige, beispielsweise medizinische, Produkte aus. „Wir werden die Kombination aus UPS-Netzwerk, UPS Access Point-Standorten und SurePost in Zusammenarbeit mit dem United States Postal Service nutzen, um diese neuen Funktionen effizient bereitzustellen“, so Kevin Warren, UPS Chief Marketing Officer. Die Zusammenarbeit mit der Post wolle man dazu noch verstärken. UPS wolle generell auch die Auslieferung an Wochenenden ausbauen und dafür mehr Fahrer am Samstag einsetzen, so Reuters zum Thema.

Daneben erweitert UPS seine Hubkapazitäten um rund 4.500 Tonnen und vergrößert sich im Bereich der Luftfracht. Derzeit seien 18 Flugzeuge im Einsatz, bis zum Jahr 2022 sollen es 44 Maschinen sein. Damit hat UPS allerdings immer noch weniger Ambitionen in diesem Liefersegment, als Amazon. Amazon Air plant, bis 2021 70 Flugzeuge im Netzwerk zu haben, wie auf dem Amazon Watchblog zu lesen ist.

Tochterunternehmen für Drohnenlieferungen gegründet

Auch kündigte UPS einen weiteren Vorstoß in den Luftraum an und gründete eine Tochtergesellschaft namens UPS Flight Forward. Diese soll sich gezielt der Zustellung via Drohnen widmen. Bei der US-Luftfahrt Behörde (Federal Aviation Administration, FAA) habe man aktuell eine entsprechende Zertifizierung beantragt. Wird sie genehmigt, dürfte UPS – außerhalb der Sichtlinie von Piloten – Tag und Nacht unbegrenzt viele Drohnenlieferungen durchführen. „UPS beabsichtigt, weiterhin an der Spitze der kommerziellen Drohnenluftfahrt zu stehen“, heißt es in der Mitteilung.

/ Geschrieben von Hanna Behn


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