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Es ist nicht einfach, eine ABC-Analyse innerhalb des Bestandsmanagement richtig durchzuführen. Eazystock bietet Kunden dafür eine Software, welche den Prozess erleichtern soll.

EazyStock zur Bestandsanalyse.
© Eazystock

Die Bestands-ABC Analyse (oder auch ABC-Analyse) ist ein Begriff zur Definition der Bestandsklassifizierung im Lager, und wird oftmals im Materialmanagement genutzt.

 

Grundsätzlich versteht man unter der ABC-Analyse ein betriebswirtschaftliches Analyseverfahren. Sie teilt eine Menge von Objekten in die Klassen A, B und C auf, die nach absteigender Bedeutung geordnet sind. Eine typische ABC-Analyse zeigt dann zum Beispiel auf, welche Kunden oder welche Produkte am stärksten am Umsatz eines Unternehmens beteiligt sind (A) und welche am wenigsten (C). Innerhalb des Bestandsmanagements hilft die ABC-Analyse Bestände und Teile in drei Kategorien zu verteilen:

 

A-Klassifizierung: Diese Teile sind für das Unternehmen besonders wichtig, weil eine große Nachfrage besteht. Zu dieser Klassifizierung gehören normalerweise „schnell bewegende“ Teile und jene mit einem niedrigeren Wert, die jedoch den größten prozentualen Anteil an Umsatz oder Kundenzufriedenheit ausmachen.

 

B-Klassifizierung: Diese Teile sind zwar auch noch wichtig, stehen jedoch weniger im Fokus als A-Teile. Sie bilden deshalb die Mittelklasse im Lagerbestand ab.

 

C-Klassifizierung: Diese Teile sind weniger wichtig, da z. B. eine niedrige Bestellfrequenz vorliegt und der Bestandswert sehr hoch ist. Daher werden sie nur geringfügig im Lager zu finden sein, um Lagerhaltungskosten zu sparen.

 

Bei der Bestandsklassifizierung kann man auf das sogenannte Pareto Prinzip zurückgreifen, welches gleichzeitig auch als 80/20-Regel bekannt ist. Demnach erzielen bereits 20 % der gelagerten Teile 80 % des Umsatzes (A-Teile = hohe Bedeutung), 30 % der Teile tragen 15 % zum Umsatz bei (B- Teile = mittlere Bedeutung) und 50 % der Teile bringen nur 5 % Umsatz (C- Teile = geringe Bedeutung)

 

 

Die am meisten verbreitete Metrik innerhalb der ABC-Analyse ist das (jährliche) Sales-Volumen/Umsatz, um den Bestand für jede Gruppe zu berechnen. Wenn beispielsweise aus den Berechnungen hervorgeht, dass 50 Prozent des Bestandes von A-Teilen repräsentiert wird, kann der Lagerbestand wahrscheinlich nicht die Kundennachfrage bedienen.

 

 

Besondere Beachtung gilt auch „neuen“ und „kritischen“ Teilen im Bestand. Für neue Produkte sollte man beispielsweise Prognoseinstrumente zu Rate ziehen, um die Nachfrage besser einschätzen zu können. Kritische Produkte erfordern andererseits eine spezielle Beobachtung, damit die Teile in angemessener Anzahl gelagert sind.

Die ABC-Analyse im Bestandsmanagement

Viele Unternehmen integrieren eine Bestandsmanagement Software in ihr System, um z.B. Prozesse der Nachschubplanung zu optimieren. Oft werden ABC-Analysen dabei aber außer Acht gelassen, die dabei helfen können den eigenen Bestand adäquat zu klassifizieren. EazyStock, eine Software zum Bestandsmanagement, implementiert die Algorithmen der ABC-Analyse einfach in seiner Software. Es wird dabei definiert, welche Artikel in welcher Stückzahl gelagert werden sollen, bezogen auf Entnahmen im konfigurierbaren Zeitraum.

 


Zudem lassen sich veränderte Lagerhaltungsstrategien simulieren, um sofort Rückschlüsse auf Verfügbarkeiten und Kosten zu erhalten.

 

Wer sich für die ABC-Analyse im Bestandsmanagement interessiert, der kann sich eine kurze Online-Demo der ABC-Software von EazyStock hier ansehen.

 

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit uns von Daniel Fritsch von dem Unternehmen eazystock verfasst.

/ Geschrieben von Redaktion


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