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DPD integriert als erster Paketdienstleister den Login-Button von NetID in seine digitalen Services. Damit sollen Nutzer noch einfacher auf die Dienstleistungen zugreifen können.

DPD Login
Piotr Swat / Shutterstock.com

Ab sofort steht der Login per NetID in der DPD-App und in MyDPD zur Verfügung: Der Paketdienst hat den offenen Single-Sign-on-Dienst in seine digitalen Angebote integriert – nach eigenen Angaben als weltweit erster Paketdienst. Gleichzeitig gehöre DPD zu den ersten Anbietern, die ihren Kunden und Interessenten den Login per NetID bieten.

Bei NetID handelt es sich um eine im vergangenen Jahr gegründete Stiftung. Ins Lebens gerufen wurde sie von der Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 und United Internet mit den Marken Web.de und GMX. Ziel der Stiftung ist es, eine europäische Alternative für ein Single-Sign-on zu bieten. Nutzer können sich damit mit einem Login bei allen Diensten, die NetID integriert haben, einloggen und müssen nicht für jeden Dienst ein neues Kundenkonto anlegen. Gleichzeitig legt NetID einen großen Wert auf die Datensouveränität der Nutzer.

NetID ermöglicht Erleichterungen beim Online-Einkauf

„Die Integration von netID hilft uns, die Nutzung unserer digitalen Services noch einfacher, sicherer und transparenter zu machen“, erklärt Michael Knaupe, Director Customer Experience & Communications bei DPD Deutschland. „Online-Shopper profitieren darüber hinaus auch dadurch, dass sich die gesamte Customer Journey mit netID als Login-Standard begleiten lässt: Von der Bestellung beim Onlinehändler über die Paketsteuerung durch den Empfänger bis hin zu bequemen Rücksendung der Ware.“

Über die DPD-App und MyDPD können angemeldete Nutzer ihre Pakete online bezahlen oder mit einem digitalen Paketschein im nächsten Pickup-Paketshop aufgeben. Auch die Abholung eines Paket kann über die digitalen Dienste beauftragt werden. Mit NetID müssen sich Interessenten nun nicht mehr neu registrieren, sondern können den einheitlichen Login nutzen. Zudem werde das Kauferlebnis der Kunden verbessert, indem per NetID die Zustelldaten des Nutzers auf Wunsch unmittelbar im Checkout hinterlegt werden. Bei teilnehmenden Online-Händlern entfällt dann ebenfalls nicht nur die Registrierung, sondern auch die Eingabe der Adressdaten.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers


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