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Ein Brand im Amazon-Logistikzentrum Graben am vergangenen Wochenende hat einen Schaden von rund einer Million Euro verursacht. Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand.

Lager in Flammen
faboi/shutterstock.com

Gegen 19 Uhr am vergangenen Samstag schlug eine Brandmeldeanlage im Logistikzentrum von Amazon in Graben, Raum Augsburg, Alarm. In dem rund 110 000 Quadratmeter großen Areal war ein Feuer ausgebrochen, etwa 45 Feuerwehrleute aus der Region waren im Einsatz. Zu dem Zeitpunkt befanden sich etwa 100 Mitarbeiter des Online-Händlers im Logistikzentrum, verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand.

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, wurde der offene Brand durch die vorhandenen Sprinkleranlagen bereits deutlich eingedämmt, die Feuerwehr konnte den vorherrschenden Schwelbrand schnell löschen.

Enormer Schaden durch Zerstörung der umliegenden Ware

Noch konnte die Brandursache nicht ermittelt werden, der entstandene Schaden soll sich aber bereits jetzt auf rund eine Million Euro belaufen. Durch den Rauch, die Sprinkleranlagen und das Löschwasser wurde vor allem die umliegende Ware beschädigt, da diese in den Amazon-Lagern keinen festen Platz haben, konnte allerdings noch keine konkrete Zahl zum tatsächlich entstandenen Schaden genannt werden. „Es ist keine Infrastruktur wie Wände beschädigt. Der Schaden betrifft hauptsächlich Ware, eventuell ist auch ein Teil der Fördertechnik betroffen“, so Amazon-Pressesprecher Stephan Eichenseher. Aktuell wird kontrolliert, welche Produkte genau durch das Feuer beschädigt wurden.

Bestellungen sollen wie gewohnt beim Kunden eingehen

Wie Amazon mitteilte, habe man den betroffenen Teil der Halle abgesperrt, der Betrieb soll am heutigen Montag wieder wie gewohnt ablaufen. Das Feuer soll außerdem keine Auswirkungen auf die Bestellungen der Kunden oder Lieferzeiten haben, wie der Online-Riese betont. „Aufgrund unseres gut ausgebauten Logistiknetzwerks erwarten wir keine Auswirkungen auf die Bestellungen der Kunden. Wir waren am Samstag größtenteils mit den auszuliefernden Arbeiten fertig“, versichert der Konzern.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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