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Im Logistik-Newsflash geht es heute um Deutsche Post DHL, Öko-Tankstellen, den Fachkräftemangel in der Logistik, um ein Kiosk-System für Retouren und Amazon-Packstationen.

DHL-Mitarbeiter
© Deutsche Post DHL Group

DHL veröffentlicht Bericht zur Unternehmensverantwortung

Unter dem Titel „Erfolgreich durch Vielfalt“ hat Deutsche Post DHL den mittlerweile 15. Bericht zur eigenen Unternehmensverantwortung veröffentlicht. Demzufolge ist etwa der Frauenanteil in Managementpositionen 2018 von 21,5 Prozent auf 22,1 Prozent gestiegen. „Bei internen wie externen Neubesetzungen verfolgen wir einen inklusiven Ansatz, denn Vielfalt verstehen wir als Bereicherung und große Stärke unseres Unternehmens. Wir vereinen Menschen aus einer Vielzahl von Kulturkreisen in unserer Organisation. Allein in Deutschland beschäftigen wir an unseren Standorten Menschen aus über 150 Nationen“, so Frank Appel, CEO Deutsche Post DHL Group. Auch eine Flüchtlingsinitiative integrierte man im vergangenen Jahr, in deren Rahmen Arbeitsverträge mit 4.000 Geflüchteten geschlossen wurden.

EU-Rüge: Zu wenige Öko-Tankstellen in Deutschland

Der Netzausbau von Tankstellen für alternative Kraftstoffe – Elektro, Erdgas, Brennstoffzellen – geht in Deutschland nicht schnell genug voran, findet die EU-Kommission. Nach Informationen der Welt hat die Kommission daher die zweite Stufe eines sogenannten Vertragsverletzungsverfahrens eingeleitet. Konkret wird die unvollständige Umsetzung der Richtlinie zum Aufbau von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe gerügt. Die Bundesregierung hat nun die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Ist die Kommission damit unzufrieden, könnte eine Klage eingeleitet werden. Die EU-Kommission störe gar nicht unbedingt das nach wie vor lückenhafte Netz, sondern vor allem die Tatsache, dass die deutsche Infrastruktur für ausländische Autofahrer selten nutzbar sei. Es fehle an „technische Spezifikationen für landseitige Stromversorgung und Wasserstofftankstellen gemäß europäischen Normen“. Zudem mangele es an der „Bereitstellung von Informationen über die Verträglichkeit von Kraftstoffen und Fahrzeugen gemäß europäischen Normen“.

Fachkräftemangel: Bundeswehr greift ein

Um den Fachkräftemangel in der Logistik-Branche einzudämmen, will sich das Logistik Netzwerk Thüringen an einer Initiative beteiligen, die vom Logistik-Kommando der Bundeswehr gestartet wurde. Über das Angebot einer wechselseitigen Beschäftigung und Qualifizierung in gewerblicher Wirtschaft und Bundeswehr sollen Fachkräfte gewonnen werden, so Logistra. Dabei soll es aber nicht zum beiderseitigen Abwerben der Fachkräfte kommen. „Die Bundeswehr hat nicht die Absicht, mit den Unternehmen zu konkurrieren. Es soll vielmehr eine partnerschaftliche Kooperation zwischen Unternehmen, Bundeswehr und insbesondere den hierfür in Frage kommenden Arbeitnehmer/innen bzw. Soldaten/innen angestrebt werden“, so der stellvertretende Kommandeur des Logistik-Kommandos, Brigadegeneral Thomas Hambach.

Happy Returns: Kiosk-System für Retouren

Das US-StartUp Happy Returns spezialisiert sich auf einen einfacheren Retouren-Prozess für Kunden sowie Händler. Das eigene Angebot hat das Unternehmen nun um ein automatisches Kiosk-System erweitert, schreibt Location Insider. Dieses ermögliche die Rückgabe unverpackter Produkte und sei zum Beispiel für Multichannel-Händler interessant, die Retouren etwa wieder in den Filialen in den Warenkreislauf aufnehmen wollen. Der Rückgabevorgang werde über ein integriertes Tablet-System gestartet.

Amazon-Pakete bei Karstadt abholen

In der Karstadt-Filiale in Dessau in Sachsen-Anhalt können Amazon-Kunden seit kurzem ihre Pakete abholen. Seit dem 20. Februar steht im Untergeschoss des Gebäudes ein Amazon Locker, der zu den regulären Karstadt-Öffnungszeiten (9:30 Uhr bis 19 Uhr) erreichbar ist, so die Mitteldeutsche Zeitung. Deutschlandweit gibt es die Amazon Locker mittlerweile an über 500 Standorten.

/ Geschrieben von Christoph Pech


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