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Die DPD konnte im vergangenen Jahr ihren Umsatz weltweit um acht Prozent steigern. Auch das Geschäft in Deutschland erfuhr durch deutliche Preissteigerungen ein Umsatzplus.

DPD Fahrzeug
© DPD

Gute Nachrichten für DPD: Der Logistiker setzt seinen Wachstumskurs weiter fort und konnte auch 2018 ein Umsatzplus erwirtschaften. Um insgesamt acht Prozent und auf 7,3 Milliarden Euro stiegen die weltweiten Umsätze. Das Paketvolumen stellt mit 1,3 Milliarden Sendungen sogar einen neuen Rekordwert für die internationale DPDgroup dar. Zwar fiel mit 59 Prozent die Mehrheit der europaweiten Paketmengen auf den B2B-Sektor, mit einem Wachstum um 16 Prozent konnte das B2C-Segment aber einen deutlichen Aufschwung verzeichnen.

Spitzenreiter in Sachen Paketmengen sind im vergangenen Jahr aber erstmals nicht, wie sonst üblich, die Tage unmittelbar vor Heiligabend. Mit neun Millionen Sendungen weltweit, davon zwei Millionen in Deutschland, konnte am Cyber Monday, am 26. November, die Tageshöchstmenge erreicht werden.

DPD Deutschland: Umsatzwachstum dank Preissteigerungen

Auch die Geschäfte in Deutschland fielen im vergangenen Jahr positiv aus. Das Umsatzwachstum von 4,6 Prozent konnte vor allem durch eine deutliche Preissteigerung erzielt werden. „DPD Deutschland hat sich im vergangenen Geschäftsjahr gegen massive Kostensteigerungen gestemmt, die jedoch auch von deutlichen Preiserhöhungen nicht vollständig aufgefangen werden konnten. Das Marktumfeld hat sich deutlich verschärft, geprägt von Lohnkostensteigerungen, verstärkter Arbeits- und Verkehrsregulierung und einem akuten Arbeitskräftemangel“, erklärt DPD CEO Boris Winkelmann in einer Unternehmensmeldung.

„Unser Grundsatz gilt 2019 unverändert: Wir werden weiterhin bewusst auf unprofitables Wachstum verzichten und unsere Entwicklung auf margenträchtige Segmente wie den Premium-B2C-Versand und den grenzüberschreitenden B2B- und B2C-Verkehr fokussieren“, so die Pläne für die kommenden Monate. Außerdem will der Logistiker auch weiterhin „in den Ausbau der eigenen Infrastruktur, in Elektromobilität und City-Logistik, neue Produktlösungen und Services“ investieren.

Um dem branchenweiten Zustellermangel entgegenzuwirken, setzte die DPD bereits 2018 verstärkt auf eigene Arbeitskräfte für die Zulieferung. Mittelfristig soll deren Zahl auf 1.000 ausgebaut werden. Auch der Aufbau einer eigenen Zustellerakademie ist geplant, um die Mitarbeiter noch besser auf ihre Arbeit vorzubereiten und zu schulen.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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