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Der Auftrieb in der Logistik scheint unaufhaltsam – und zwar sowohl mit Blick auf viele einzelne Logistiker als auch auf die gesamte Branche. Neue Zahlen des Fraunhofer Instituts geben detailliertere Einblicke in das Wachstum.

Logistikarbeiter in einer Halle
© Dmitry Kalinovsky / Shutterstock.com

Drei Prozent – so groß fiel das Wachstum aus, das die hiesige Logistikwirtschaft im vergangenen Jahr vorweisen konnte. Diese Zahl gehört zu jenen Ergebnissen, die die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) auf Basis der aktuellen Studie „Top 100 der Logistik“ ermitteln konnte. Nach Informationen der DVZ kam die deutsche Logistikwirtschaft 2017 demnach auf ein Volumen von rund 267 Milliarden Euro.

Auch Zahl der Logistikmitarbeiter steigt an

Einer der Gründe für dieses Drei-Prozent-Plus sei demnach ein operativer Mehraufwand, der mit einem Mehr an transportierten Tonnen einhergegangen ist. „Der Zuwachs an beförderter Tonnage sei vor allem bedingt durch länger werdende Versorgungsketten, die im Rahmen eines weiteren E-Commerce-Aufschwungs entstehen‘“, zitiert die DVZ weiter. Dieser Aspekt macht etwas mehr als die Hälfte des Wachstums aus.

Die andere, knappe Hälfte sei auf ein angestiegenes Preisniveau im Bereich von Logistikleistungen innerhalb der Logistikwirtschaft zurückzuführen. Dieser Bereich umfasst auch die Beschäftigten, die hier tätig sind: Die Zahl der Mitarbeiter in der Logistikwirtschaft ist den Studienergebnissen zufolge im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent gewachsen und umfasst nun 3,15 Mio. Erwerbstätige.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie „Top 100 der Logistik“ werden voraussichtlich Ende November veröffentlicht werden.

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski


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