Das zweite Produktionswerk der StreetScooter GmbH befindet sich in Düren und wurde nun offiziell in Betrieb genommen. Die Deutsche-Post-Tochter will dort knapp 10.000 E-Transporter jährlich herstellen und auf diese Art und Weise seine Jahresproduktion auf insgesamt 20.000 erhöhen.

StreetScooter-Werk in Düren

© Deutsche Post DHL Group

In Düren hat die StreetScooter GmbH ihren zweiten Produktionsstandort offiziell eröffnet, der knapp 78.000 Quadratmeter einnimmt und rund 250 neue Arbeitsplätze schaffen soll. Wie es in der entsprechenden Pressemitteilung heißt, will die Deutsche-Post-Tochter dort bis zu 10.000 E-Transporter im Jahr bauen, was in etwa 46 Fahrzeugen am Tag entspricht. Zusammen mit dem bereits vorhandenen Produktionswerk in Aachen würde die StreetScooter GmbH damit bis zu 20.000 E-Transporter im Jahr herstellen.

In Düren beschränkt sich die StreetScooter GmbH auf die Produktion der Modelle Work sowie Work L, die seit dem Sommer 2017 auch für externe Kunden zur Verfügung stehen. Als Beispiele von Kunden und Branchen, die Interesse an den E-Transportern zeigen, nennt die Deutsche-Post-Tochter „Energieversorger, Entsorgungsunternehmen, Flughäfen, Facility Management- oder Catering-Unternehmen“. Der Konzern selbst setzt nach eigenen Angaben derzeit 6.000 E-Transporter ein.

Post will hoher Nachfrage schneller nachkommen

„Die E-Mobilität ist auf dem Vormarsch“, meint Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Corporate Incubations von Deutsche Post DHL Group und verantwortlich für den StreetScooter. „Das sehen wir am immer größer werdenden Interesse der Öffentlichkeit wie an der steigenden Nachfrage von Drittkunden nach unseren StreetScootern.“ Auch Achim Kampker, Geschäftsführer der StreetScooter GmbH, schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Mit unseren zwei Produktionsstandorten in NRW können wir den großen Post-internen Bedarf und die hohe Nachfrage von Drittkunden nach unseren E-Fahrzeugen nun noch schneller bedienen.“

Im vergangenen Oktober gab die DHL bekannt, das E-Transporter-Produktionswerk in Düren zu errichten. Kurz nach der Ankündigung betonte das Unternehmen noch einmal, sich mit dem Einsatz der StreetScooter sehr zufrieden zu zeigen. Spätere Berichte verdeutlichten dann aber auch wiederum, dass es sich bei den E-Transportern wahrlich nicht um perfekte Fahrzeuge handelt, denn offenbar kommen sie nur schwerlich mit dem Winterwetter zurecht.

 

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Geschrieben von Christian Laude




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