Wie können Logistik-Unternehmen etwas für den Umweltschutz tun? Logistik-Dienstleister Hermes macht es aktuell mit einem Projekt in London vor: 44 elektrische Fahrzeuge stellen für Hermes Pakete in London zu und stoßen dabei keine Schadstoffe aus.

Hermes will die Umwelt schonen
© Hermes Europe GmbH
Je stärker der Online-Handel anwächst, desto mehr Pakete werden natürlich in Folge versendet. Damit die zunehmenden Paketsendungen nicht noch mehr zu Lasten der Umwelt gehen, arbeiten Logistik-Dienstleister wie Hermes an umweltschonenden Transportlösungen. Heute hat Hermes in London seine bislang größte emissionsfreie Fahrzeugflotte in Betrieb genommen.

146 Tonnen CO2 sollen pro Jahr eingespart werden

Eingesetzt werden von Hermes nun 44 elektrische Fahrzeuge um Pakete in London zuzustellen. Damit können nach Informationen von Hermes Pakete zu 100 Prozent emissionsfrei in der britischen Hauptstadt zugestellt werden. Bei den Fahrzeugen handelt es sich im Moment um Prototypen.

Das Projekt von Hermes ist Teil einer Agenda der Londoner Regierung, mit dem Ziel das Verkehrsaufkommen, sowie den CO2-Ausstoß in der Metropole stark zu reduzieren.

„Wir sind stolz, die Politik aus unserem logistischen Alltag heraus bei der Erreichung der gesetzten Emissionsziele zu unterstützen. Indem wir unsere Paketlogistik in Zentral-London zu 100% auf Elektromobilität umstellen, werden wir zugleich unsere Fahrtstrecken im Stadtgebiet von bisher 500.000 auf jetzt 100.000 Kilometer pro Jahr reduzieren. Unser Ziel ist ein langfristig grüneres London: für das Klima und die Bewohner Londons“, sagte Carole Woodhead, CEO bei Hermes in UK.

Dem Londoner Bürgermeister Boris Johnson ist sehr daran gelegen, die Umweltsituation in der Metropole zu verbessern. Erst vor kurzem hatte er sogar zur Drohnenforschung aufgerufen, um künftig so wenig Lieferfahrzeuge wie möglich in der Stadt zu haben.

Hermes kommt mit seinen innovativen Fahrzeugen auch den Plänen der Stadt zuvor, irgendwann sogenannte Umweltzonen einzuführen, welche dann nur noch durch emissionsarme Fahrzeuge passiert werden dürfen.

Für seine neue Fahrzeugflotte setzt Hermes auf Fahrzeuge des Typs „Renault Kangoo Z.E.“ und kooperiert mit dem Transportpartner Gnewt Cargo. Diese Fahrzeuge werden mit Strom aus regenerativer Energie betankt und emittieren somit weder CO2 noch andere Schadstoffe. „Die Fahrzeuge sparen im Vergleich zu konventionellen Modellen im Markt nicht nur 146 Tonnen CO2 pro Jahr ein, sondern benötigen auch rund 40% weniger Parkfläche“, so Hermes in einer Mitteilung.

 

 

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta




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