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Harrie Swinkels, CEO von SSI Schäfer, hat deutlich gemacht, wo die Reise für den Intralogistik-Spezialisten hingehen wird. Mit dem Kunden im Fokus und einer Forcierung auf Branchenlösungen und IT-Wissen will das Unternehmen sich gegen die Konkurrenz behaupten.

Warenlager und Mitarbeiter Grafik
© Macrovector – shutterstock.com

Investitionen in Forschung und Entwicklung

SSI Schäfer gehört zu den bekanntesten Intralogistik-Spezialisten. Die familiengeführte Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Um sich jedoch auf dem hart umkämpften Markt durchzusetzen, hat sich SSI Schäfer neu ausgerichtet. Auf einer Ende Januar abgehaltenen Pressekonferenz gab Harrie Swinkels, seit 01. Januar 2018 neuer CEO des Unternehmens, das neue Kredo aus: „Der Kunde kommt zuerst, dann der Rest.“

Wie logistik-heute.de berichtet, hat sich SSI Schäfer vorgenommen, noch schneller Intralogistiklösungen als bisher zu liefern. Um dies leisten zu können, will das Unternehmen die IT-Kompetenz weiter ausbauen. Nach Ansicht von Swinkels wird IT-Wissen „künftig die Spreu vom Weizen trennen“. In den Bereichen Forschung und Entwicklung werden jährlich vier Prozent des Umsatzes investiert. Allerdings will man sich nicht nur auf sich selbst verlassen – nach Meinung von Swinkels wird nur der im digitalen Zeitalter Erfolg haben, der auch offen für neue Partnerschaften und Kooperationen ist.

Intralogistiker profitieren von medialer Aufmerksamkeit

Während Swinkels jedoch einen Verkauf des Familienunternehmens ausschloss, erklärte der CEO laut logistik-heute.de, „dass die Firma aktuell nach Start-Ups oder kleinen Unternehmen Ausschau halte, um sich möglicherweise an ihnen zu beteiligen.“ Generell ist SSI Schäfer bereit für Investitionen. In den letzten Monaten flossen 30 Millionen Euro allein in moderne Hallen am Firmensitz sowie in neue Maschinen. Vielleicht auch ein Grund, warum der Konzern den aktuellen Entwicklung in puncto Wettbewerb gelassen entgegenblickt: „Wettbewerb belebt das Geschäft“, lautet das Motto von Swinkels. Tatsächlich sieht man sogar eher Vorteile in der derzeitigen Entwicklung, denn durch die zunehmende Aufmerksamkeit sei die Intralogistik „als Wirtschaftsbereich endlich „sexy“ geworden“. „Indirekt profitieren wir von der Fusionswelle, weil generell mehr Menschen – und damit auch potenzielle Mitarbeiter – auf die Intralogistik aufmerksam werden“, sagte der Branchenprofi laut logistik-heute.de.

SSI Schäfer, das mit den Unternehmensgruppen SSI Schäfer, Schäfer Werke und dem Schäfer Shop in über 60 Ländern aktiv ist, hat sich mittlerweile in sechs Wirtschaftsbereichen aufgestellt: diese reichen von Industrie über Fashion bis zu Handel- und Großhandel. Damit jedes Segment optimal bedient werden kann, hat man hochspezialisierte IT-Teams den unterschiedlichen Branchen zugeordnet. Laut SSI Schäfer ist dabei die Fashion-Branche der sich am schnellsten wandelnde Bereich.

 

/ Geschrieben von Julia Ptock


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