Aktuell sind 5000 StreetScooter der Deutschen Post DHL Group für die Zustellung im Einsatz. Damit hat der Logistiker sein Jahresziel bereits im November erreicht. Das Fazit der letzten Monate fällt ebenfalls positiv aus.

DHL StreetScooter Berlin
© Deutsche Post DHL Group

Im April dieses Jahres setzte sich die Deutsche Post DHL Group das Ziel, bis Dezember 5000 StreetScooter für die Zustellung im Einsatz zu haben. Jetzt, nur sieben Monate später und einen früher als erwartet, konnte dieses Ziel bereits erreicht werden. Die Bilanz der Elektrofahrzeuge fällt durchweg positiv aus: "Die Reise begann in 2012 mit einer mutigen Idee", sagt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel von Deutsche Post DHL Group. "Heute, nach 13,5 Millionen gefahrenen Kilometern, wissen wir: Die Idee des StreetScooters funktioniert. Sehr gut sogar! Bei der Deutschen Post DHL Group und auch bei Kunden aus anderen Industrien, in Deutschland und in Europa. Emissionsfreie Mobilität ist angekommen - nachhaltig!"

Insgesamt konnten über 16.000 Tonnen CO2 eingespart werden und auch die Kosten für Wartung und Verschleiß verringerten sich im Vergleich zu den herkömmlichen Fahrzeugen um 60 bis 80 Prozent.

Infografik StreetScooter
© Deutsche Post DHL Group

Mission 2050 im Fokus

Das Unternehmen hat sich mit der Mission 2050 selber zum Ziel gesetzt, bis 2050 komplett emissionsfrei zu agieren. Mit der kontinuierlichen Aufstockung der E-Flotte geht die Deutsche Post DHL Group einen entscheidenden Schritt. Zusätzlich wird die Ladeinfrastruktur ausgeweitet, um flächendeckend genug Ladesäulen bereitzustellen, an denen die StreetScooter über Nacht wieder aufgeladen werden. Dafür wird seit mehreren Jahren nur Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien verwendet.

Um auch anderen Unternehmen die Chance für eine grüne letzte Meile zu geben, verkauft die Deutsche Post DHL Group ihre E-Fahrzeuge an Dritte weiter. Neben den eigentlichen Transportern ist auch das Know-how für die Ladeinfrastruktur für jeden käuflich erwerbbar.

 

/ Geschrieben von Corinna Flemming