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Edeka investiert in ein neues Zentrallager. Das 100-Millionen-Euro-Projekt wird in Oberhausen gebaut und soll künftig die Filialen im Ruhrgebiet, Rheinland und Münsterland beliefern.

Edeka Laden
© defotoberg / shutterstock.com

Die Supermarkt-Kette Edeka lässt sich in Oberhausen nieder und baut im Norden der Stadt ein neues Lager. Dieses soll als zentraler Punkt dienen, um die Filialen in den angesiedelten Regionen zu beliefern. Insgesamt will das Unternehmen rund 100 Millionen Euro in den Ausbau stecken. Bis zum Jahr 2021 soll der Bau des neuen Auslieferungslagers fertiggestellt sein. Von den rund 1.000 benötigten Arbeitsplätzen werden die Hälfte neu entstehen. Der Rest wird von anderen Edeka-Lager-Standorten verlagert. „Wir wollen und werden weiter stark wachsen. Deshalb schließen wir keines unserer Lager. Wir benötigen eine hervorragende Logistik, um die von Kunden gewünschte Produktvielfalt in unseren Edeka-Märkten aufrecht halten zu können“, betont Thomas Kerkenhoff, Geschäftsführer von Edeka Rhein-Ruhr, im Zuge der Projekt-Vorstellung im Rathaus von Oberhausen.

„NRW hat sich zum Logistikzentrum Europas entwickelt“

Das neue Edeka-Lager soll rund 20.000 Artikel vorrätig haben und die rund 1.000 Filialen von Edeka, Marktkauf und Trinkgut in der Region beliefern. Mit dem neuen Lager sollen nicht nur neue Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern auch das gesamte Ruhrgebiet einen wirtschaftlichen Push bekommen. „Das sorgt hoffentlich für Aufbruchstimmung. NRW hat sich zum Logistikzentrum Europas entwickelt – die Branche sorgt für eine Vielzahl von Arbeitsplätzen“, sagt Erich Staake, Chef der Hafen AG, in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Auch für das anfängliche Problem der zusätzlichen rund 1.000 Lkw-Fahrten, welche durch das neue Zentrallager entstehen, wurde eine Lösung gefunden. Schließlich einigte man sich auf eine Zubringerstraße zur A3. „Mit der neuen Straße entlang der A3 erschließen wir nicht nur das Areal für Edeka, sondern auch das Thyssen-Krupp-Gelände und das Lekkerland-Gebiet westlich der Autobahn. An der zu erweiternden Holten-Abfahrt soll Lärmschutz installiert werden. Insgesamt werden die Anwohner im Norden entlastet“, bestätigt Oberbürgermeister Daniel Schranz.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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