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Die Deutsche Post DHL Group hat ein neues E-Transporter-Modell vorgestellt. Die „StreetScooter Work XL“ haben ein Ladevolumen von insgesamt 20 Kubikmetern und damit mehr als doppelt so viel wie die nächstkleinere „Work L“-Variante. Bis zum Ende des laufenden Jahres sollen 150 Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen.

StreetScooter Work XL

© Deutsche Post DHL Group

„StreetScooter Work XL“ – so nennt sich das neueste E-Transporter-Modell der Deutschen Post DHL Group in Kooperation mit Ford, das heute in Köln vorgestellt wurde. Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich hierbei um ein Elektrofahrzeug für die Paketzustellung, das größer als die beiden anderen Varianten „Work“ sowie „Work L“ daherkommt.

StreetScooter Work XL: 20 Kubikmeter Ladevolumen

Während die ersten beiden vier beziehungsweise acht Kubikmeter Ladevolumen haben, schafft es der StreetScooter Work XL auf 20 Kubikmeter, was in etwa 200 Paketen entspricht. Ein weiterer Unterschied: Der Laderaum ist auch vom Fahrerhaus betretbar. Das neue Elektrofahrzeug soll durch eine Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt durchschnittlich drei Stunden lang unterwegs sein können.

„Das neue Modell StreetScooter Work XL erweitert unsere E-Flotte für den Nutzfahrzeugbereich“, meint Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel von Deutsche Post DHL Group. „Es ist das optimale Fahrzeug für die Paketzustellung in Großstädten und Ballungsräumen und wird uns in die Lage versetzen, die wachsenden Paketmengen noch umweltfreundlicher – nämlich schadstofffrei – und leiser zu bewältigen.“

150 StreetScooter Work XL bis Ende 2017

Noch in diesem Jahr sollen etwa 150 Vorserienfahrzeuge des StreetScooters Work XL in Aachen produziert werden und der bei Paketzustellung zum Einsatz kommen. Bis Ende 2018 wiederum werden voraussichtlich insgesamt 2.500 Fahrzeuge hergestellt, wobei in Zukunft auch der Verkauf an Drittkunden vorgesehen ist – also so, wie es die Deutsche Post DHL Group bereits mit den beiden Geschwistermodellen handhabt.

Die Ankündigung einer größeren Variante des Elektro-Fahrzeugs kommt zu einem durchaus passenden Zeitpunkt, denn erst vor einigen Tagen sind Vorwürfe aufgetaucht, die den Elektrofahrzeugen der DHL kein gutes Zeugnis ausstellen. Eine große Beschwerde der DHL-Fahrer besteht laut dem entsprechenden Bericht darin, dass die (bisherigen) StreetScooter eine zu geringe Ladekapazität hätten und deswegen ineffektiv sein sollen, was die DHL augenscheinlich mit den neuen Modellen auszumerzen versucht.  

 

/ Geschrieben von Christian Laude


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