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„Angel“ – so lautet der Projektname eines alternativen Zustellungskonzepts, das der Logistikdienstleister Fiege und der Modehändler Kisura erproben. Kunden erhalten ihr Paket zwischen 18.00 Uhr und 23.00 Uhr – also außerhalb gängiger Lieferzeiten.

Paketzustellung

© Africa Studio - Shutterstock.com

Die Paketzustellung gestaltet sich oftmals als Herausforderung – insbesondere dann, wenn der Empfänger zur arbeitenden Bevölkerung gehört und tagsüber nicht anzutreffen ist. Es existieren mittlerweile viele Alternativen, wie das jeweilige Paket dennoch erfolgreich übermittelt werden kann, doch viele wünschen sich auch weiterhin eine direkte Lieferung durch den Paketboten.

Zustellung zwischen 18 & 23 Uhr

Wie Logistik Heute berichtet, testet derzeit der Logistikdienstleister Fiege gemeinsam mit dem Modehändler Kisura ein alternatives Zustellungskonzept. Dieses nennt sich „Angel“ und umfasst eine Auslieferung in den späteren Stunden. Konkret geht es hierbei um die Zustellung in der Zeit zwischen 18.00 Uhr und 23.00 Uhr. Es sollen also vor allem die Kunden angesprochen werden, die sich erst nach getaner Arbeit in den eigenen vier Wänden befinden.

Das Zeitfenster beträgt jeweils zwei Stunden. Die Zustellung erfolgt dabei über eine Plattform, „die freie Kapazitäten von Flottenbetreibern nutzt“, so Logistik Heute. „Dank des konsequenten Serviceausbaus durch personalisierte Lieferungen endet der Komfort unseres Einkaufserlebnisses nicht mehr mit dem Versand der bestellten Ware“, erklärt wiederum Axel Niessner, Senior Project Manager bei Fiege. „Angel“ soll dazu beitragen, sowohl den Zustellerfolg zu erhöhen als auch Stadtfahrten zu reduzieren.

 

/ Geschrieben von Christian Laude


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