Ein etablierter Player aus Skandinavien will künftig auch auf dem deutschen KEP-Markt mitmischen. 

Instabox Paketbox
Basel Al seoufi / Shutterstock.com

„Unkomplizierten Versand“ für Online-Händler – das verspricht das schwedische Unternehmen Instabox. Ab 2022 will der skandinavische Paketdienst hierzulande DHL, Hermes, DPD und Co. Konkurrenz machen. Das 2015 gegründete StartUp ist neben Schweden bereits in Dänemark, Norwegen und den Niederladen aktiv.

Explizit ausgewählten Online-Partnern wollen die Stockholmer ihre Dienste zur Verfügung stellen. Instabox wird unter anderem Pakete für Modehändler H&M ausliefern, melden Wirtschafswoche/dpa.

Lieferung grün und schnell

Die Sendungen sollen an Packstationen geliefert werden, und an diesen kann die E-Commerce-Kundschaft ihre Sendungen dann selbst abholen – „sechs Tage die Woche, so wie es sein sollte“, heißt es auf der Firmenwebseite. Instabox will hierzulande 2022 zunächst 1.000 solcher Packstationen errichten. Das Angebot startet in Hamburg, Berlin und dem Rheinland. Logistikstandorte soll es in Düsseldorf und Berlin geben und man wolle im ersten Jahr 500 bis 1.000 Arbeitskräfte einstellen. 

Auch Nachhaltigkeit schreibt sich der Paketdienst auf die Fahnen: Die gesamte Lieferkette solle gänzlich ohne fossile Brennstoffemissionen auskommen, schreibt Giga. Besonders schnell will Instabox ebenfalls sein: Für die meisten Partnerunternehmen soll es taggleiche Lieferung geben. Das wolle man mit hochautomatisierten Prozessen realisieren.

„Deutschland ist einer der größten Märkte in Europa, es ist auch ein sehr wettbewerbsstarker Markt“, erklärte Unternehmensgründer Gründer Alexis Priftis in einem ausführlichen Interview mit der Wirtschaftswoche. Er sei zuversichtlich, dass die Deutschen den Service schätzen würden – und beabsichtige, noch besser zu sein als Amazon.

/ Geschrieben von Hanna Behn




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