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Die Deutsche Post ruft seine Elektrotransporter StreetScooter zwecks einer Überprüfung in die Werkstatt. 

StreetScooter
© Deutsche Post DHL Group

Insgesamt sollen 12.000 Elektrofahrzeuge der Post-Tochter StreetScooter überprüft werden. So bestehe laut der Deutschen Post DHL Group in der Baureihe Work und Work L die Gefahr von Rauch- und Hitzeentwicklung.

Schwachstellen an Ladegerät und Isolierung 

So würden am Fahrzeug eine Beschädigung des Niedervoltspannungsladegeräts sowie Korrosion im Kabelkanal vorliegen, heißt es t3n zufolge in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Deshalb könne es zu Schmor- und Brandschäden kommen. Für den Fahrer der Liefertransporter solle durch die Schwachstellen aber keine Gefahr bestehen, sagte die Deutsche Post laut dem Spiegel

Der Rückruf sei seitens der Deutschen Post freiwillig geschehen und nicht angeordnet worden. Die Post hatte ca. die Hälfte ihrer 10.000 selbstgenutzten Fahrzeuge kürzlich untersucht und nur ein Bruchteil habe Schwachstellen aufgewiesen, schreibt der Spiegel weiter mit Bezugnahme auf das Fachmagazin „kfz-betrieb“. Halter von Fahrzeugen dieser StreetScooter-Modellreihen sollten ihr Fahrzeug in eine autorisierte Werkstatt zur Überprüfung bringen, heißt es.

Kein Zusammenhang mit früheren Bränden 

Bereits Ende November 2018 musste die Deutsche Post mehrere StreetScooter aus dem Verkehr ziehen, da diese plötzlich in Brand geraten waren. Ursache waren damals Batteriebrände. Diese würden jedoch mit der aktuellen Rückrufaktion nicht in Zusammenhang stehen, betonte das Unternehmen.  

Die Deutsche Post hatte bereits Anfang dieses Jahres bekannt gegeben, dass sie die Produktion der StreetScooter noch im Jahr 2020 komplett einstellen wolle. Die Post hatte das StartUp 2014 erworben und verkaufte seit 2017 auch an Drittunternehmen. Letzte Bestellungen würden noch im Jahr 2021 ausgeliefert werden. 

/ Geschrieben von Hanna Behn


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