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StreetScooter-Gründer Günther Schuh könnte schon bald wieder an der Spitze seines ehemaligen StartUps stehen. Der Aachener Professor hat Interesse bekundet, die Post-Tochter zurückzukaufen.

StreetScooter Nummernschild
Cineberg/Shutterstock.com

Nimmt die Geschichte rund um das strauchelnde StartUp StreetScooter doch noch ein glückliches Ende? Erst vor wenigen Tage hat der Mutterkonzern, die Deutsche Post DHL Group, verkündet, man werde dem Unternehmen noch in diesem Jahr den Stecker ziehen und keine neuen Lieferwagen mehr produzieren. Das Ende von StreetScooter hat der damalige Mitgründer Günther Schuh mit harschen Worten kommentiert.

Nun könnte StreetScooter wieder an Schuh gehen: „Unter den richtigen Konditionen könnte ich es mir vorstellen, StreetScooter wieder zu übernehmen“, so der Aachener Maschinenbauprofessor gegenüber der WirtschaftsWoche.

„Wir sprechen jetzt“

Der Unternehmer hat StreetScooter 2014 an den Bonner Logistiker verkauft und inzwischen die E-Mobilitätsfirma e.Go gegründet. An einem Rückkauf scheint er aber dennoch Interesse zu haben. „Ich habe mich bei der Post gemeldet und gefragt, ob ich etwas tun kann, um den Schaden zu begrenzen. Wir sprechen jetzt“, so Günther Schuh weiter. Weiter warnt er die Deutsche Post deutlich vor einer Zerschlagung des Herstellers für Elektrolieferwagen. „Die Post muss einsehen, dass sie eine Verantwortung hat: Eigentum verpflichtet. Wir haben der Post damals das Eigentum an einer Innovationsbewegung übertragen. An diese Verpflichtung hat sich die Post nicht gehalten.“

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#1 Konrad Kraus 2020-03-06 08:58
Die Post sollte nicht alles zerschlagen , denn LKW für die City braucht man immer mehr



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