An einer Autobahnraststätte nahe Bamberg wurde der Polizei ein abgestellter Lkw gemeldet, doch sowohl der Fahrer als auch die Ladung sind nicht aufzufinden.

Lkw parken an Autobahnraststätte
jantsarik / Shutterstock.com

Eine Spedition hatte sich vergangene Woche, am 14. Juni, bei der Polizei gemeldet, da sich einer ihrer Lkw auf dem Rastplatz Paradiestal in Oberfranken befand – sie den Fahrer jedoch seit längerem nicht erreichen konnte. So vermutete das Logistikunternehmen, dass ein Unglücksfall dahinter stecken könne, heißt es in der Polizeimeldung, die u. a. die Verkehrsrundschau aufgriff. 

Die Behörden fanden das verschlossene Fahrzeug vor Ort, den Fahrer trafen sie jedoch nicht an. Als ein weiterer Mitarbeiter der Spedition am kommenden Tag den Lkw öffnete, stellte sich auch heraus, dass dessen Fracht komplett fehlte.

Mehr zum Thema:

Pakete mit retournierter Kleidung gestohlen

Geladen hatte der Lkw tausende Pakete mit Retouren eines Bekleidungsunternehmens. Die Pakete hätten sich in Containern mit einem Logo des Unternehmens Hermes befunden. Der Wert der gestohlenen Rücksendungen sei noch unklar, heißt es. 

Auch wissen die Ermittlungsbehörden derzeit nicht, ob der Fahrer mit dem Frachtdiebstahl in Verbindung steht – von ihm fehle jede Spur. Vermutet wird, dass die Ladung in einem anderen Lkw verstaut und weggefahren wurde.  

Der betreffende Lkw mit den Hermes-Containern habe am Montag, dem 13. Juni, noch auf einem Pendlerparkplatz an der B19 im Bereich Giebelstädter Steige nahe des Würzburger Stadtteils Rottenbauer gestanden, seit den frühen Morgenstunden des 14. Juni war der Lkw dann bis zum Folgetag auf dem Parkplatz Paradiestal abgestellt, teilen die Beamten weiter mit. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Bamberger Kriminalpolizei zu melden.

Sie wollen immer über die neuesten Entwicklungen in der Logistik informiert sein? Mit unseren Newslettern erhalten Sie die wichtigsten Top-News und spannende Hintergründe direkt in Ihr E-Mail-Postfach – Jetzt abonnieren!
/ Geschrieben von Hanna Behn

Kommentare

#1 gunnar 2022-06-23 08:19
wie schön öfter mal empfohlen.
die versicherungen sollten die zig milliarden zahlungen für diebstähle auf rast und parkplätzen in sicherheit investieren.
auf jedem rastplatz und größerem parkplatz nahe der autobahn wachdienst 24/7 aufstellen.
kostet viel weniger wie die gemeldeten schadenssummen.
wir hätten alle was davon, ausser dem staat.
dem entgehen dann die steuern usw für die neuproduktion.
ein ferkel wer da an was denkt. :-))



Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren