Im Raum Leipzig wurden illegale Aktivitäten eines Paketboten aufgedeckt.

Paketfahrer in einem Auto
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Im Raum Leipzig steht ein 34-Jähriger im Verdacht, seine Anstellung als Paketbote ausgenutzt und Pakete illegalerweise geöffnet zu haben. Die enthaltenen Waren soll er dann über das Internet zum Kauf angeboten haben. Bei dem Diebesgut soll es sich insbesondere um Waren aus dem technischen Bereich, speziell Computertechnik, gehandelt haben.

Mit Verweis auf Aussagen der Polizei berichtet die Leipziger Volkszeitung, dass die Machenschaften des Verdächtigen durch den Verkauf eines iPads aufgeflogen sein sollen: „Das Gerät soll er Mitte März aus einem Paket gestohlen und für einen mittleren dreistelligen Betrag verkauft haben“, heißt es.

Polizei prüft weitere Warendiebstähle

Ermittler der Polizeibehörden haben demnach im Rahmen einer Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen mehrere technische Gerätschaften gefunden. Die Rede ist etwa von mehreren Handys, einem Laptop sowie einem Router. Letzterer soll dabei ebenfalls im März aus einem Paket verschwunden sein. Alle gefundenen Geräte habe die Polizei nach eigenen Angaben beschlagnahmt.

Die Ermittlungen gegen den Paketboten beziehen sich auf Diebstahl sowie die Verletzung des Postgeheimnisses. Die Behörden müssten nun überdies auch prüfen, ob weitere Warendiebstähle und illegale Verkäufe auf das Konto des Verdächtigen gehen.

Die geöffneten Pakete, die die unterschlagenen Elektroprodukkte enthielten, waren für Empfänger in Leipzig und dem südwestlich gelegenen Markranstädt gedacht.

/ Geschrieben von Tina Plewinski