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In der Logistik hat sich viel getan: Dreiste Paketdiebe konnten in Berlin gefasst werden, Deutschland und Frankreich testen das autonome Fahren auf einer neuen Strecke, DHL Express hat einen neuen CEO, Hermes errichtet ein Logistikzentrum in der Nähe von Augsburg und Lastenräder werden zunehmend in der deutschen Hauptstadt genutzt.

Berliner Skyline

© canadastock - Shutterstock.com

 

Berlin: Dreiste Paketdiebe konnten gefasst werden

In Berlin gingen der Polizei zwei Paketdiebe ins Netz, die besonders dreist vorgingen: Laut dem RBB wollten diese mithilfe von ausgefüllten Paketscheinen mehrere Pakete für eine Nachbarin abholen, die der Mann, der die Pakete auch entgegengenommen hatte, entsprechend aushändigte. Nachdem ihm das merkwürdig vorkam, verfolgte er daraufhin die beiden Personen, bemerkte kurze Zeit später den Diebstahl und alarmierte die Polizei, die die Verdächtigen festnahm. Woher die Männer die Abholscheine hatten, ist zumindest bisher noch unklar.

Teststrecke für autonomes Fahren beschlossen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und sein Amtskollege Alain Vidalies aus Frankreich haben den Weg für eine neue, grenzüberschreitende Teststrecke freigegeben, bei der das automatisierte und vernetzte Fahren im Mittelpunkt steht, weiß die Verkehrsrundschau zu berichten. Die Strecke soll durch Autobahnabschnitte, aber auch Landes- und Kommunalstraßen führen. Getestet werden unter anderem Fahrbahn- und Höchstgeschwindigkeitsänderungen, computer-unterstütztes Überholen, Einfädeln und Bremsen.

DHL Express erhält neuen Geschäftsführer

Markus Reckling wurde von DHL Express zum neuen Geschäftsführer in Deutschland ernannt. Er ist der Nachfolger von Wolfgang Albeck, der nach 20 Jahren bei DHL Express in den Ruhestand geht. Aber auch Reckling ist bereits seit 15 Jahren beim Logistikunternehmen aktiv und soll nun das Expressgeschäft entsprechend weiter ausbauen. Wie DHL Express selbst ankündigt, stehen dabei die Faktoren Kundendienst, Qualität sowie Mitarbeitermotivation im Fokus.

Siemens soll Logistikzentrum von Hermes ausstatten

In der Nähe von Augsburg wird ein neues Logistikzentrum von Hermes entstehen. Dieses soll letztendlich rund 10.000 Quadratmeter umfassen, im Frühjahr 2018 in Betrieb genommen werden und wird Siemens ausgestattet. Bis zu 15.000 Pakete pro Stunden sollen in dem Zentrum bearbeitet werden können. Um dies zu gewährleisten, setzen Hermes und Siemens auf einen sogenannten Quergutsorter namens VarioSort, der besonders hochleistungs- und zukunftsfähig sein soll.

Lastenräder setzen sich in Berlin durch

Bereits vor Kurzem haben wir über die sogenannten Lastenräder berichtet, die in einem Projekt als umweltschonende Alternative für den gewerblichen Gebrauch getestet werden. Berlin ist diesbezüglich zumindest schon einen kleinen Schritt weiter. Dort ist unter anderem das Unternehmen Velogista aktiv, das seit 2014 elektrische Lastenräder rund um den S-Bahnring bereitstellt.

Mittlerweile hat Velogista acht Lastenräder im Programm, die jeweils ein Fassungsvermögen von 1,6 Kubikmeter haben. So langsam sollen laut Velogista-Chef Martin Seissler auch die großen Unternehmen wie DHL und Hermes ins Lastenräder-Geschäft einsteigen, wie dieser gegenüber der Berliner Morgenpost berichtet. Die Vor- und Nachteile dieses Transportmittels und die aktuelle Bestandslage kann hier nachgelesen werden.

 

/ Geschrieben von Christian Laude


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