Das Department for Transport (DfT) hat sich dazu entschieden selbstfahrende Lkw auf die Straßen zu schicken. Der Grund für die Entscheidung liegt vor allem in der Möglichkeit, Treibstoff zu sparen.

Mercedes Benz Future Truck
© Mercedes-Benz.com | Screenshot

Für viele ist es eine Horrorvorstellung – ein selbstfahrender Lkw auf der Straße. Während in Deutschland Daimler die autonomen Trucks – oder auch Future Trucks genannt – bereits im Sommer 2015 getestet hat, will nun auch das Department for Transport (DfT) nachziehen und hat Pläne für den Test von fahrerlosen Lkw-Kolonnen bestätigt.

Autonome Lkw-Kolonnen sollen Treibstoffkosten senken

„Neue Technologien haben das Potenzial, erhebliche Verbesserungen bei den Fahrten zu bringen. Das Vereinigte Königreich ist in der einzigartigen Position, den Weg für Tests von miteinander verbundenen und fahrerlosen Fahrzeugen frei zu machen“, erklärt ein Sprecher des Verkehrsministeriums. „Wir planen Tests mit Lkw-Kolonnen – was es den Fahrzeugen ermöglichen soll, in einer Gruppe zu fahren, umso weniger Treibstoff zu verbrauchen.“

Tatsächlich ist die Möglichkeit der Treibstoffeinsparrungen ein großer Faktor für die Tests. Eine Studie aus 2015 von AXA UK und Douglas McNeil fand heraus, dass rund 34 Milliarden Pfund eingespart werden können, wenn die Logistik-Branche im UK auf autonom fahrende Fahrzeuge umsteigt.

„Mit dem anhaltenden Druck auf den Straßentransport in Zusammenhang mit dem wachsenden E-Commerce und dem Ausbau der Lieferketten ist es sehr ermutigend, dass die Regierung fahrerlose Technologien als möglich Lösung für den steigenden Kraftstoffverbrauch und fehlende Fahrer bewusst ist", sagte Mike Danby, CEO von Advanced Supply Chain, gegenüber logisticsmanager.com.

 

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Geschrieben von Julia Ptock




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