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Eine neue Studie gibt Auskunft über die bevorzugten Versandwege der deutschen Konsumenten. Insgesamt scheinen etablierte und klassische Zustellmöglichkeiten akzeptierter zu sein, als dies bei neumodischen Varianten der Fall ist. Insbesondere eine Drohnenlieferung können sich die meisten nicht vorstellen.

Paketzustellung

© bluraz - Fotolia.com

Welche Zustellmöglichkeiten bevorzugen die Konsumenten hierzulande? Mit dieser Frage hat sich die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC auseinandergesetzt und eine neue Studie veröffentlicht. Dabei stellt sich insgesamt heraus, dass die deutschen Kunden den neuartigen Versandwegen tendenziell skeptisch gegenüberstehen und eher traditionelle Wege bevorzugen.

57 Prozent der rund 1.000 Befragten lassen die Pakete an einen Nachbarn liefern, wenn sie selbst nicht das Paket in Empfang nehmen können. 40 Prozent nutzen die Möglichkeit, sich das Paket gezielt nach Feierabend schicken zu lassen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nutzung von Paketstationen beziehungsweise Paketkästen nahezu unverändert geblieben (etwa 50 Prozent).

Drohnenlieferung wird größtenteils abgelehnt

Neuen Zustellmöglichkeiten stehen die meisten misstrauisch gegenüber. Lediglich ein Drittel kann sich beispielsweise die Anlieferung per Drohne vorstellen. Diese Unsicherheit gegenüber alternativen Wegen resultiert möglicherweise aus der Tatsache, dass ein Großteil (90 Prozent) gar nicht weiß, wer bei einem Schadensfall haftet.

Dafür ist die Skepsis gegenüber anderen Anlieferungsmöglichkeiten deutlich geringer. So lehnen lediglich 37 Prozent der Teilnehmer Paketanlieferungen durch Privatpersonen ab. Auch die Paketzustellung durch ein Taxi wird nur von 29 Prozent abgelehnt.

Dietmar Prümm, Partner und Leiter des Bereichs Transport und Logistik bei PwC in Deutschland, prognostiziert die zukünftige Entwicklung im Bereich Zustellung wie folgt: „Das Sendungsvolumen wird allen Prognosen zufolge weiter zunehmen. Und vieles deutet darauf hin, dass sich Verbraucher in Zukunft auch verderbliche Waren – beispielsweise Lebensmittel oder Blumen – immer öfter nach Hause schicken lassen. Da ist es abzusehen, dass irgendwann auch der beste Nachbar an seine Grenzen stößt.“

/ Geschrieben von Christian Laude


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