Ein Großteil der Online-Shopper hat bereits mindestens ein Paket mit beschädigter Ware erhalten, so eine aktuelle Studie.

Beschädigtes Paket
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Das bequeme Online-Shopping scheint aktuell mit einem erhöhten Risiko von beschädigten Lieferungen einherzugehen. Laut einer Studie des Verpackungsanbieters DS Smith, haben mit 76 Prozent mehr als drei Viertel der deutschen Online-Shopper bereits mindestens einmal ein beschädigtes Paket erhalten. Alleine im vergangenen Jahr kam bei mehr als die Hälfte der Kunden (53 Prozent) eine Sendung mit beschädigtem Inhalt an. In den meisten Fällen (52 Prozent) mangelte es der Verpackung an Stabilität, wurde zerdrückt und somit der Inhalt der Sendung beschädigt.

Derartige Fälle sind für den betroffenen Händler gleich doppelt ärgerlich. Zum einen der finanzielle Schaden, den in den meisten Fällen der Verkäufer selber tragen muss – laut der Studie haben die beschädigten Waren einen Wert von im Schnitt 61 Euro – und zum anderen verärgerte und genervte Kunden. Mit 37 Prozent geben außerdem vier von zehn Verbrauchern an, nach einem solchen Vorfall nur sehr zögerlich beim betreffenden Online-Shop erneut wieder einzukaufen.

Deutsche wollen mehr in „kleinen Luxus“ investieren

Mit Blick auf den bevorstehenden Black Friday hat die Befragung von DS Smith außerdem ergeben, dass die Deutschen in diesem Jahr wegen der hohen Lebenshaltungskosten weniger ausgehen wollen und stattdessen mit kleinen Luxusgütern das eigenen Zuhause verschönern wollen. 42 Prozent gaben an, in kleine Luxusartikel zu investieren und so mit sogenannten „Komfortkäufen“ die eigenen Vier Wände aufpolieren wollen.

/ Geschrieben von Corinna Flemming




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