Was passiert, wenn sich ein Erotikhändler und ein regionales Verkehrsunternehmen zusammentun? Dann gibt’s für Fahrgäste erotische Fahrscheine!

Regenbogenflagge und Zeichen für Liebe
lazyllama / Shutterstock.com

Dass die Berliner Verkehrsbetriebe genau wissen, wie gutes Marketing funktioniert, haben sie in der Vergangenheit schon des Öfteren bewiesen: Immer wieder sorgte das Verkehrsunternehmen mit hauseigenen Kampagnen für Aufsehen und sammelte Lob. Auch die neue Marketing-Kampagne dürfte wieder Wellen schlagen: Für diese haben sich die BVG mit dem Erotikanbieter Amorelie zusammengetan. Herausgekommen ist ein Kombi-Ticket, das Fahrschein und ein „Verhüterli“ nach Wahl miteinander kombiniert.

So funktioniert das *icket

Das sogenannte *icket kostet fünf Euro und ist im Berliner Stadtgebiet (Tarifbereich Berlin AB) in Bussen und Straßenbahnen, U-Bahnen sowie auf Fähren der BVG gültig – und zwar vom 23. Juli 2022 bis 3:00 Uhr morgens des Folgetages. Willkürlich ist der 23. Juli natürlich nicht gewählt, denn an diesem Tag findet in der Bundeshauptstadt der Christopher Street Day statt, an dem für die Rechte von Lesben und Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen demonstriert wird. 

Der Preis enthält neben dem genannten Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel auch Tattoos zum Aufkleben sowie ein Kondom oder wahlweise ein Lecktuch. Beide Kombi-Ticket-Varianten lassen sich ab dem 20. Juli 2022 an speziellen *icketautomaten an sieben U-Bahnhöfen sowie in den BVG-Kundenzentren kaufen.

„Verkehr ist so unterschiedlich und schön, wie die Menschen, die ihn haben. Und wir unterstützen euch dabei, so viel öffentlichen und privaten Verkehr zu haben, wie ihr wollt – völlig egal ob CSD ist oder nicht. Nur sicher sollte er sein“, schreiben die BVG. Alle weiteren Details rund um Kauf, Gültigkeit und Details finden sich auf der entsprechenden Website.

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/ Geschrieben von Tina Plewinski

Kommentare

#1 Rainer Kratzer 2022-07-21 15:19
OK, is ja ganz lustig, schöne Wortspielereien , pfiffig umgesetzt.
Aber bitteschön: Warum diskutiert man dann über den Song "Layla"? Haben wir keine anderen Probleme???



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