Auf der Ladefläche eines Lkw sind während der Fahrt zahlreiche Pakete in Brand geraten. 

Feuerwehreinsatzkräfte im Einsatz (Symbolfoto)
Feuerwehreinsatzkräfte im Einsatz (Symbolfoto), Bild: Gorodenkoff / Shutterstock.com

In der Nacht zum Donnerstag, dem 11.11., war ein Lkw, der für die Paketzustellung eingesetzt wird, auf der Autobahn A 67 von Mannheim Richtung Darmstadt unterwegs. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Pfungstadt bemerkte der Fahrer, dass aus dem Laderaum seines Fahrzeugs Qualm aufstieg: Offenbar war ein Teil der 800 geladenen Pakete in Brand geraten. 

Mehrere Zehntausend Euro Sachschaden

Der Fahrer stoppte den Lkw auf dem Seitenstreifen und verständigte die Feuerwehr. Diese lud fast sämtliche Pakete aus, damit sie an die Brandstelle gelangen und diese unter Kontrolle bringen konnte. Die teils stark beschädigten Pakete wurden dafür auf dem Standstreifen abgestellt. Den Sachschaden beziffert die zuständige Polizeidienststelle auf rund 50.000 Euro. Wie es jedoch überhaupt zu dem Brand gekommen war, sei bisher unklar. Die Ursache wird derzeit von der Kriminalpolizei Darmstadt ermittelt. 

Aufgrund der Qualmentwicklung und Löscharbeiten mussten zwei Fahrspuren etwa drei Stunden lang gesperrt werden. Verletzt worden sei niemand.

Hinweis der Redaktion: Auf Nachfrage konnten wir keine weiteren Informationen erhalten, um welchen Dienstleister es sich handelt.

/ Geschrieben von Hanna Behn

Kommentare

#5 Günter Klein 2021-11-13 09:51
ich vermute, dass es sich um DHL handelt. Aus eigener mehrfacher Erfahrung weiß ich, dass bei bei DHL "außer Kontrolle" geratenen Paketen einfach behauptet wurde: Die Verpackung war nicht ordnungsgemäß und der Inhalt wurde vernichtet. Obwohl sich das aus dem Tracking-Code nicht ergibt. Trotz mehrfachen Nachfragen hat man sich geweigert - wie bei anderen Paketdiensten selbstverständl ich - einen Schadensbericht + Bilder der angeblich beschädigten Inhalts zu übermitteln und eine Schadensregulie rung (ca. 40 €
bei jährlich ca. 500 versendeten Paketen abgelehnt.
Das Ganze hat offenbar System.
Hauptsache die Dividende der Aktionäre ist durch die Milliardengewin ne gesichert.
Hinweis: Der Inhalt (Schnaps) ist immer in postzugelassene n PTZ-Kartons verpackt.
Ein Schelm, der böses dabei denkt.
Ichvermute mal, dass die Absender der verbrannten Pakete keinen
Schadensbericht erhalten werden.
Die Verpackung war ja auch hier wahrscheinlich nicht ordnungsgemäß: Wenn die noch nicht mal einen Brand übersteht!
#4 Holger 112 2021-11-12 19:20
An alle Interessierten:

Es war ein Hängerzug von UPS
#3 Dirk 2021-11-12 09:40
Es wäre ja interessant gewesen, um welchen Paketdienst es sich handelte.
Ohne diese Info hat es einen Nachrichtenwert wie der berühmte Sack Reis in China.
#2 Andreas 2021-11-12 09:23
Wäre vielleicht auch interessant zu wissen von welchem Logistiker !
#1 Ebeling 2021-11-12 08:59
Ja und von welchem Dienstleister waren die nun?

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Antwort der Redaktion:
Hallo, vielen Dank für Ihren Kommentar. Diese Information ist bereits bei der zuständigen Pressestelle angefragt, sollte sie uns vorliegen, wird sie im Text ergänzt.

Viele Grüße, die Redaktion



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