Die Frachtzahlen am Flughafen Leipzig/Halle belegen weiterhin einen positiven Trend.

Flughafen Leipzig/Halle
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Der Flughafen Leipzig/Halle hat seinen Status als wichtiger Frachtflughafen in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut und bezeichnet sich mittlerweile als zweitgrößten Luftfrachtumschlagplatz Deutschlands. Auch die aktuellen Zahlen verdeutlichen die positiven Entwicklungen.

Gutes Wachstum aus 2020 setzt sich fort

Wie eine offizielle Meldung über die Website der mitteldeutschen Flughäfen offenbart, konnten am Standort Leipzig/Halle im Monat Juli insgesamt 133.873 Tonnen an Fracht abgewickelt werden. Mit Blick auf den Vorjahresmonat entspricht dies einem Plus von deutlichen 9,1 Prozent.

Noch deutlicher wird das Wachstum, wenn man die abgewickelte Fracht in den gesamten ersten sieben Monaten des aktuellen Jahres betrachtet: Im Zeitraum Januar bis Juli 2021 wuchs das Aufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 18,9 Prozent auf insgesamt 899.682 Tonnen. Die Entwicklung knüpft nach Angaben der mitteldeutschen Flughäfen an ein hervorragendes Jahr 2020 an: „Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1,38 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen, ein neues Rekordergebnis“, heißt es. 

Flughafen Leipzig/Halle übernahm wichtige Funktion in der Pandemie

Der Flughafen Leipzig/Halle zähle demnach nicht nur „zu den am dynamischsten wachsenden Cargo-Airports weltweit“, sondern sei zudem „das weltweit größte Drehkreuz der DHL sowie das erste regionale Luftfrachtzentrum von Amazon Air in Europa“. Darüber hinaus sei er ausgestattet, um den Transport lebender Tiere zu gewährleisten.

Besondere Bedeutung kam dem Airport LEJ auch im Rahmen der Pandemie zu, da er hier als Umschlagplatz für Hilfsgüter aus dem medizinischen Bereich sowie Schutzausrüstung fungierte. Auch der Transport von Millionen von Corona-Tests wurde über Leipzig/Halle abgewickelt. Aktuell registriert der Standort bis zu 1.300 Starts und Landungen des Frachtverkehrs in der Woche.

/ Geschrieben von Tina Plewinski