Wegen eines liegengebliebenen Stink-Pakets musste die Bochumer Feuerwehr in Spezialanzügen zu einem kurios-ekligen Einsatz antreten.

Feuerwehrmänner
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In der Bochumer Postfiliale Wiemelhausen lag mehrere Tage ein Paket, das nicht abgeholt wurde und schließlich „aufgrund mehrerer Indizien von der Polizei als verdächtig eingestuft wurde“, wie es in der Mitteilung der Feuerwehr steht. Heißt: Das Paket könnte gefährliche Substanzen enthalten.

Schließlich wurde die Feuerwehr Bochum am 12. Juli mit 35 Männern zu Hilfe gerufen, die das Gebäude evakuierte und – in luft- und flüssigkeitsdichten Chemikalienschutzanzügen – mögliche Gefahrenstoffe maß. Als der Einsatztrupp das mysteriöse Paket öffnete, fanden sich jedoch weder ABC-Waffen, Giftgas oder Sprengstoff, sondern Hausmüll und Essensreste. So sei es zu „von außen wahrnehmbarem Geruch, Fliegenbefall und teilweise austretenden Bröseln“ gekommen. Von wem das Paket stammt und warum es verschickt wurde, soll jetzt untersucht werden.

Normalerweise kann ein Paket bis zu sieben Tage in einer Filiale gelagert werden. Wird es bis dahin nicht abgeholt, wird es an den Absender zurückgeschickt.

/ Geschrieben von Markus Gärtner




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