In Nordrhein-Westfalen fehlt von einer Sendung, die per Packstation versendet wurde, jede Spur. 

DHL-Kundin vor Packstation (Symbolfoto)
Werner Spremberg / Shutterstock.com

Bei DHL könnten Pakete nicht nur in Postfilialen abgegeben und verschickt werden, sondern auch über die Packstation. Ganz ohne Komplikationen ist dieser Service aber offenbar nicht, wie ein aktueller Fall aus Euskirchen nahe Köln zeigt: Eine DHL-Kundin kaufte online einen Paketschein und verstaute anschließend die Sendung im Fach der Packstation. 

In der Sendungsverfolgung habe die Einlieferungsbescheinigung gefehlt – es fanden sich lediglich Informationen von dem Online-Paketscheinkauf. So blieb unklar, ob das Paket tatsächlich auf Reisen ging. DHL überprüfte den Vorfall und lies sämtliche Fächer der besagten Station öffnen, jedoch ohne Erfolg – das Paket blieb verschwunden, wie Paketda mit Verweis auf die Kölnische Rundschau zu dem kuriosen Fall berichtet.

Wurde das Paket tatsächlich in die Packstation gelegt?

Dem Bericht zufolge sei nun nicht klar, ob die DHL-Kundin den Einlieferungsbeleg überhaupt bekommen habe. Überwachungsaufnahmen sollen sie und ihre Tochter dabei zeigen, wie sie die Sendung hinterlegt hätten – allerdings habe DHL diese Information, die die Kundin von einem Kundenberater erhalten hatte, widerrufen. Was tatsächlich passiert ist, bleibt somit unklar. Die Beweispflicht, dass die Sendung wirklich ins Fach gelegt wurde, liege letztlich bei der Kundin, so das Portal Paketda.

Das Paket sei vor über einem Monat aufgegeben worden – habe sein Ziel aber bis dato nicht erreicht.

Dass es bei den Packstationen durchaus zu Software-Fehlern kommen kann, zeigte ein Fall Anfang des Jahres: Mehrere Sendungen steckten in den Automaten fest.

/ Geschrieben von Hanna Behn




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