In diesem Sommer könnten wieder mehr Postkarten verschickt werden, glaubt die Deutsche Post. 

Postkartenständer
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Das Briefgeschäft der Deutschen Post DHL Group ist rückläufig, so wurden im Jahr 2020 insgesamt etwa 14,3 Milliarden Briefe befördert, 2019 waren es 15,9 Milliarden. Anteil daran hatte auch die Corona-Pandemie, denn auch weniger Postkarten seien im vergangenen Jahr auf die Reise gegangen: Deren Anzahl betrug 120 Millionen – im Vorjahr waren es noch 147 Millionen, teilt der Konzern mitSo gab es zuletzt weniger Auslandsreisen und Urlaube, von wo aus die oft üblichen Grüße per Post versandt wurden.

Der Postkarten-Anteil könnte in diesem Jahr allerdings wieder zunehmen, prognostiziert Ole Nordhoff, Leiter Marketing der Deutschen Post: „Wir gehen davon aus, dass mit der steigenden Reisetätigkeit auch wieder mehr Postkarten geschrieben werden. Unserem Eindruck nach ist zudem durch Corona das Bedürfnis nach persönlicher, bleibender Kommunikation gewachsen.“

Postkartenversand innerhalb Deutschlands mit mobiler Briefmarke möglich

Zum Frankieren könne auf der Postkarte auch die mobile Briefmarke, die seit Ende vergangenen Jahres verfügbar ist, verwendet werden. Das Porto kann in der Post&DHL-App gebucht und bezahlt werden. Mittlerweile sei es auch möglich, mehrere mobile Marken am Stück zu kaufen, wie Paketda meldet. Bisher ist diese Service jedoch nur für den Versand innerhalb Deutschlands nutzbar. Zudem sind die Codes, die dann zur Frankierung auf der Karte notiert sind, lediglich 14 Tage gültig. 

Das Porto für Postkarten innerhalb Deutschlands beträgt 60 Cent. 2019 hatte die Post diesen Preis erstmals nach 15 Jahren angehoben.

/ Geschrieben von Hanna Behn




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