Hermes testet mit VW Nutzfahrzeuge neue Lösungen und Optimierungsansätze für die letzte Meile – darunter auch eine sprachbasierte App.

Hermes Zentrale
Hermes/Willing-Holtz

Digitale Sprachassistenten werden nicht nur im Alltag oder Haushalt häufiger und beliebter – auch bei der Paketauslieferung könnten sie künftig eine wichtigere Rolle einnehmen. Eine sprachbasierte Anwendung des StartUps Neohelden aus Karlsruhe, die die Zustellung auf der letzte Meile effizienter gestalten soll, wird seit März vom KEP-Dienstleister und VW Nutzfahrzeuge getestet, heißt es im Hermes-Newsroom

App liefert relevante Informationen zur nächsten Zustellung

Die Sprach-App „Neo“ fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Fahrern und System. Dem Paketboten werden auf einem Display, das sich im Cockpit des Zustellfahrzeugs befindet, alle relevanten Informationen zum nächsten Auslieferungsziel auf der Route gelistet und können dann per Sprachbefehl oder auch per Touchscreen direkt abgerufen werden. Zu solchen Informationen zählen etwa Name und Adresse des Paketempfängers, die Art der Zustellung oder auch Hinweise zum gewünschten Ablageort bzw. einer Abgabe bei einem Nachbarn. Das könnte insbesondere bei hohem Sendungsaufkommen dazu führen, dass Zustellprozesse schneller erfolgen, so die Idee.

Die App wird zunächst im Großraum London erprobt, u. a. auch im Innenstadtbereich. Sie könnte aber auch hierzulande Anwendung finden: „Gerade im eng bebauten Einsatzgebiet großer Metropolen kann die Sprachunterstützung ein echter Vorteil sein. Umso gespannter sind wir, welche Erkenntnisse uns dieser Pilottest auch für den deutschen Markt liefern wird“, so Marco Schlüter, Chief Operations Officer bei Hermes Germany GmbH. 

/ Geschrieben von Hanna Behn





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