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Das diesjährige Paketvolumen rund um die Weihnachtssaison fiel noch einmal deutlich höher aus, als zunächst angenommen. 

Paketbote liefert Pakete
Gorodenkoff / Shutterstock.com

Insgesamt wickelten die deutschen Paketdienste im Weihnachtsgeschäft rund 775 Mio. Sendungen ab. An Spitzentagen haben sie rechnerisch bis zu 22 Mio. Pakete transportiert.

Diese Rekordmengen haben die Prognosen der KEP-Dienstleister sogar noch übertroffen: So wurden 20 Prozent mehr Pakete zugestellt, als noch im Oktober 2020 erwartet. Dies belegt eine aktuelle Analyse zum Weihnachtsgeschäft im Auftrag des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK)

Paketsendungen an Endverbraucher haben massiv zugenommen

Von den 775 Mio. KEP-Sendungen waren 440 Mio. B2C-Sendungen und rund 300 Mio. B2B-Sendungen. Insbesondere die coronabedingten Geschäftsschließungen hatten massiv zu einer Erhöhung der Sendungsmengen an private Empfänger beigetragen. Es wurden allein 435 Pakete (ohne Kurier- und Expresssendungen) an Endverbraucher verschickt – 80 Millionen Pakete mehr, als noch 2019. Allein in diesem Segment seien es 15 Millionen Pakete mehr gewesen, als die Logistiker im Oktober des letzten Jahres prognostiziert hatten. Insgesamt wurden 23 Prozent mehr B2C-Sendungen zugestellt als noch im vorherigen Weihnachtsgeschäft.

Um diese enormen Volumina abzuwickeln, hatten die Paketdienste insgesamt 30.000 zusätzliche Arbeitskräfte beschäftigt. „Auch – und gerade – in dieser schwierigen Zeit haben die Paketdienstleister unter Beweis gestellt, dass auf sie Verlass ist“, betont BIEK-Vorsitzender Marten Bosselmann.

/ Geschrieben von Hanna Behn


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