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In der diesjährigen Weihnachtszeit sind die Paketboten und KEP-Dienstleister mehr denn je gefordert. Zwischen Beschwerdehoch und schwierigen Arbeitsbedingungen gibt es auch Dankbarkeit. 

Weihnachtsszene Danke
Nelosa / Shutterstock.com

Die Post- und Paketdienste reißen in diesem Jahr einiges – die Corona-Pandemie hat die Tätigkeit zusätzlich verschärft, denn es gab mehr Sendungen, als je zuvor. Gut vier Milliarden Paketsendungen wurden und werden in Deutschland in diesem Jahr abgewickelt, in der Vorweihnachtszeit beliefen sich die Menge auf gut und gern 21 Millionen pro Tag. Da bleiben auch mehr Beschwerden nicht aus. 

Vor allem stehen die Zusteller unter einer stärkeren Belastung: „Ich mache mir Sorgen wegen Corona. Ich muss manchmal 250 Pakete am Tag schaffen und da treffe ich mindestens 200 Kunden. Das ist durchaus gefährlich für mich. Und ich habe ja auch noch meine Frau und die beiden Kinder“, zitierte kürzlich die Tagesschau den Bericht eines Boten über dessen derzeitige Arbeitsbedingungen.

Ohne Frage gibt es politisch und unternehmerisch diesbezüglich einiges zu tun. Missstände sollten vor allem langfristig behoben werden. So greifen nach Ansicht der Bundesnetzagentur Maßnahmen zur Verbesserung der Zustellqualität teilweise nur für eine kurze Zeit. Und auch die Frage, inwieweit das Gesetz zum Schutz der Zusteller Problemen entgegenwirkt, hängt Gewerkschaften zufolge von dessen Durchsetzung ab.

„Danke für euren Einsatz“

Nichtsdestotrotz zeigt sich in den sozialen Netzwerken auch Verständnis für die Arbeitsbedingungen und es wird ihnen großer Dank und kleine Aufmerksamkeiten zuteil: 


In diesem Sinne: Frohe Weihnachten vom Logistik Watchblog!

/ Geschrieben von Hanna Behn


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