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Eine aktuelle Erhebung zeigt die Relevanz der Paketdienste zur Weihnachtszeit – und wie sehr diese auch geschätzt werden. 

Zusteller und Weihnachtsmann
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Wie zufrieden die Deutschen in diesem Jahr mit dem Weihnachtsversand der Paketdienste sind, lässt sich erst nach den Feiertagen beantworten. Eine Stichprobenuntersuchung zeigte aber kürzlich, dass Beschwerden gegenüber den Paketdiensten zunehmen könnten. Eine Verbraucherumfrage, die das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag von Hermes zwischen dem 16.11. und 18.11.2020 – also während des Teil-Lockwons, und noch vor dem gänzlichen Shutdown – durchführte, zeichnet hier zumindest eine zuversichtliche Stimmung im Land. Demnach seien 62 Prozent der insgesamt 2.086 Befragten überzeugt, dass die Paketflut von den Dienstleistern „zuverlässig bewältigt“ werde. 

Weihnachtspakete als Ersatz für fehlenden Kontakt 

Ein Drittel der Deutschen nutze in diesem Jahr die Möglichkeit, Pakete zum Weihnachtsfest zu verschicken – 2019 tat dies nur jeder Vierte (26 Prozent). Acht Prozent der Umfrageteilnehmenden gab zudem an, in diesem Jahr aufgrund der derzeitigen Situation sogar zum allerersten Mal Weihnachtsgrüße bzw. -geschenke per Paket zu übermitteln. Dabei bedenken fast drei Viertel die Familie mit einer Sendung, 43 Prozent schicken etwas an gute Freunde. Neun Prozent versenden zudem Weihnachtspakete an Bedürftige.

„Weihnachtsfreude per Paket zu verschicken dient in diesen Zeiten auch als ,Kompensation‘ für geplatzte Aktivitäten wie gemeinsames Adventskaffeetrinken, Kekse backen und dem Besuch von Weihnachtsmärkten“, heißt es in der Hermes-Mitteilung zu den Studienergebnissen. So sagte jeder Dritte, dass die Päckchen eine Möglichkeit seien, trotz der Kontaktbeschränkungen Freude zu bereiten. 

Hermes im Endspurt

Die Studie bestätige, dass die Logistikbranche in diesem Corona-Jahr deutlich an Relevanz gewonnen habe. „Trotz Rekordmengen vertraut die Mehrheit der Deutschen zu Zeiten des Teil-Lockdowns im November darauf, dass wir Paketdienstleister auch im Weihnachtsgeschäft zuverlässig zustellen werden“, so Marco Schlüter, Chief Operations Officer bei Hermes Germany zu den Ergebnissen. 

Mit dem neu verhängten Lockdown habe sich die Situation nochmals verschärft, „wir gehen davon aus, dass die ohnehin schon sehr hohen Paketmengen im Endspurt bis zum Weihnachtsfest abermals zunehmen werden“, so der Hermes COO weiter. Der Hamburger Logistiker setze aber derzeit alles daran, „damit die Weihnachtsgeschenke pünktlich den Weg unter den Tannenbaum finden. Derzeit werden durch uns in der Spitze bis zu 5.500 Sendungen pro Minute zugestellt.“ Sofern sich das Infektionsgeschehen nicht massiv verstärke, können Weihnachtspäckchen und -pakete innerhalb Deutschlands bis zum 21.12. um 12:00 Uhr in einem Hermes PaketShop abgegeben werden – dann erfolge ein garantierter erster Zustellversuch bis Heiligabend. 

GLS und DPD mussten aufgrund des höheren Sendungsaufkommens ihre Fristen bereits nach unten korrigieren

/ Geschrieben von Hanna Behn


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