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Ab dem kommenden Jahr müssen Amazon-Händler stets angeben, mit welchem Lieferservice eine Bestellung versandt wird.

Amazon Pakete
Julie Clopper/Shutterstock.com

Bislang war es für Händler, die über den Amazon-Marktplatz verkaufen, optional, den verwendeten Lieferservice bei der Versandbestätigung zu nennen. Das ändert Amazon nun ab dem kommenden Jahr, die Verkäufer müssen den für den Versand beauftragten Logistiker angeben. „Ab dem 2. Februar 2021 müssen Sie bei der Versandbestätigung für vom Verkäufer versendete Bestellungen den Namen des Transportunternehmens und den Lieferservice angeben. Ohne diese Informationen können Sie Ihre Bestellung nicht versenden“, wie es laut einem Eintrag im Sellerforum im Schreiben des Online-Händlers.

Außerdem können Verzögerungen bei der Versandbestätigung laut Amazon zum vorübergehenden Entzug der Verkaufsberechtigung führen, Bestellungen werden automatisch storniert, „wenn seit dem voraussichtlichen Datum der Versandverfügbarkeit 7 Tage vergangen sind und Sie den Versand noch nicht bestätigt haben.“

Angabe der Sendungsverfolgungsnummer wenn möglich

Neben der Nennung des Logistikers sollen Händler künftig auch die Sendungsverfolgungsnummer angeben. Allerdings trägt diese Aufforderung im Schreiben den Zusatz „soweit möglich“, es scheint also nicht verpflichtend sein.

Wie Amazon zu den Neuerungen schreibt, sollen diese dazu beitragen, dass Kundenerlebnis zu verbessern und den Händler vor negativem Feedback zu schützen.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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