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In einem gemeinsamen Projekt wollen Pakadoo und VW Daten zum Verhalten von Nutzern mobiler Paketstationen sammeln. 

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Zum Geschäftsmodell des Paketdienstleisters Pakadoo gehört es, dass sich Kunden ihre privaten Pakete direkt an den Arbeitsplatz liefern lassen können. Realisiert wird dies mit sogenannten Pakadoo Points, an denen anbieterunabhängig Pakete angenommen und bis zur Abholung zwischengelagert werden. So war das Unternehmen vor drei Jahren auch beispielsweise auch eine Kooperation mit Hermes eingegangen

Jetzt hat sich das Pakadoo einem neuen Pilotversuch verschrieben und holt sich dafür VW ins Boot: Angestellte der Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover können ihre privaten Pakete künftig auf dem Werksgelände erhalten – mit einer mobilen Packstation, wie beim Bundesverband Deutscher Postdienstleister e.V. zu lesen ist. 


Paketstation fährt zu verschiedenen Haltestellen 

Auf dem 1,1 Quadratkilometer großen VW-Gelände arbeiten etwa 14.000 Beschäftigte. Deshalb werden die Pakete zwar zunächst zentral angeliefert, anschließend aber von einem VW e-Crafter samt Fahrer an elf Haltestellen ausgegeben. Diese Stopps sind in einem Tourenplan verzeichnet. Wer ein Paket erwartet, wird vorab per E-Mail oder Push-Nachricht benachrichtigt und kann seine Sendung an dem Haltepunkt seiner Wahl einsammeln – vorm Büro, der Kantine oder auf dem Nachhauseweg. Dabei gibt ein Tourenplan vor, zu welchen Zeiten das Paket abgeholt werden kann.

Dieser erste Teil des Pilotprojekts soll Informationen zum Nutzerverhalten bzw. der Interaktion mit dieser neuen Zustellidee bringen. Ist dies erfolgreich, könnte das Konzept sogar zu autonom fahrenden Paketstationen weiterentwickelt werden: „Wir werden im Flottenbetrieb künftig autonome Fahrzeuge sehen, die Waren ausliefern, insbesondere auch in der Paketzustellung. Der Transport wird damit zu einer Dienstleistung, die die Wertschöpfungsketten verändert“, so Katrin Lohmann, Leiterin der Abteilung Autonomous Vehicles bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.

/ Geschrieben von Hanna Behn


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