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Der Kampf um das beste System und um den Kunden hat im Bereich Paketbox bereits begonnen. Während die DHL schon seit einigen Wochen in einem Pilotprojekt die eigene Paketbox für Mehrfamilienhäuser testet, wollen nun auch DPD, Hermes, UPS und GLS gemeinsam eine Alternative auf den Markt bringen.               

Paketpote vor Auto mit Paketen
© Photographee.eu – fotolia.de

Es gibt wohl kaum etwas so frustrierendes, wie nach Hause zu kommen und dann ein Zettel im Briefkasten zu finden, auf dem steht, dass das lang ersehnte Paket nicht zugestellt werden konnte. Die Lösung: Ein Paketkasten. Bisher ist allerdings nur das Modell der DHL für Mehrfamilienhäuser im Umlauf und das auch nur in einem Pilotprojekt. Für Kunden an sich eine ganz praktische Sache, jedoch ein geschlossenes System. Das heißt, dass nur Pakete, die per DHL versendet werden, darin aufbewahrt werden können. Insgesamt also noch nicht das non plus ultra.

Nach erfolgreichem Pilotprojekt offizieller Start im Herbst

Nun ist bereits seit Sommer 2014 die Rede davon, dass sich die DHL Konkurrenten DPD, Hermes, UPS und GLS gemeinsam ein alternatives und vor allem offenes Paketkasten-System überlegen. Das gemeinsam entwickelte System soll dann auch von der gesamten Paketbranche genutzt werden können. Und wenn alle gesagt wird, meint das auch alle – denn nach Angaben von neuhandeln.de soll auch die DHL das offene System nutzen können.

Nun sind die Pläne von Hermes und Co. so weit ausgereift, dass im zweiten Quartal 2015 ein Pilotprojekt gestartet werden soll. Wenn sich der Prototyp als funktional beweist, würde einem offiziellen Start im Herbst 2015 nichts im Wege stehen.

Günstiger als DHL

Neben der Tatsache, dass es sich um ein für alle Dienstleister offenes System handeln soll, punktet der Paketkasten von Hermes und Co. auch mit niedrigen Preisen. So heißt es auf neuhandeln.de: „Der Paket-Zusteller Hermes jedenfalls bestätigt, dass Kunden für die Paketkästen des Verbundprojekts in jedem Fall weniger bezahlen sollen, als momentan bei der Nutzung des DHL-Systems anfällt.“ Genaue Angaben werden nicht gemacht, jedoch sind die Preise der DHL bekannt. Beim Kauf zahlen Kunden bisher mindestens 99 Euro, der Mietpreis liegt monatlich bei 1,99 Euro.

 

/ Geschrieben von Julia Ptock


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