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Die Polizei Niedersachsen warnt aktuell vor einer großen Anzahl gefälschter Benachrichtigungsmails, die angeblich von Paketdiensten wie DHL oder USPS stammen. Dabei handelt es sich allerdings um Betrugsversuche.

Mail mit Warning Pop-Up
Rawpixel.com / Shutterstock.com

Zurzeit befindet sich wieder eine große Anzahl von gefälschten E-Mails im Umlauf, die den Anschein erwecken, Zustellunternehmen wie DHL oder USPS als Absender zu haben. Die Polizei Niedersachsen warnt aktuell vor einer solchen Betrugsmasche bei der versucht wird, mit Fake-Paketbenachrichtigungen User auf Phishingsseiten zu führen.

„Ihr Paket wurde nicht korrekt zugestellt“

In den Nachrichten der Betrüger wird der Empfänger darüber informiert, dass ein Paket unterwegs ist oder nicht zugestellt werden konnte. Dabei werden häufig Logos oder Abkürzungen von bekannten Zustellunternehmen verwendet, um seriöser zu wirken. Zum Teil werden aber auch Nachrichten ganz ohne die Nennung eines Unternehmens verschickt.

Betrugsmail
© Polizei Niedersachsen
Betrugsmail 2
© Polizei Niedersachsen

Die in den E-Mails enthaltenden Links, die wahlweise für die Bestätigung oder Adressänderung aufgerufen werden sollen, führen allerdings auf Phishingseiten, auf denen versucht wird, an die Daten der Nutzer zu kommen. Teilweise wird auch eine Seite mit massiver Werbung verlinkt. Auf dieser können Empfänger angeblich einfach durch die Eingabe der eigenen Daten ein iPhone für nur einen Euro erhalten. Die Polizei rät dringend davon ab, Informationen über die eigene Person oder sogar geforderte Zahlungsinformationen irgendwo einzugeben. Sollten Sie tatsächlich ein Paket erwarten, wenden Sie sich immer direkt an den Kundenservice des jeweiligen Dienstleisters, um zu vermeiden, Betrügern auf den Leim zu gehen.

Fake-SMS von DHL in der Vorweihnachtszeit

Über eine ähnliche Nachricht haben wir bereits in der Vorweihnachtszeit berichtet. Hierbei handelte es sich um eine Fake-SMS – angeblich von DHL – die über ein unzustellbares Paket mit der Nummer DE-SAM32013 informierte. Der hinterlegte Link führte allerdings ebenfalls auf eine gefälschte DHL-Seite, auf der Kunden dazu aufgefordert werden, für die Weiterleitung des Pakets zwei Euro zu zahlen. Auch hier sollten User nicht auf die Masche reinfallen, sie könnten sonst in einer Abofalle über 70 Euro landen.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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